Happy Birthday – Das deutsche Mobilfunknetz feiert seinen 30. Geburtstag

Happy Birthday – das deutsche Mobilfunknetz feiert seinen 30. Geburtstag

Das deutsche Mobilfunknetz feiert in diesem Jahr seinen 30. Geburtstag. Am 30. Juni 1992 wurde das erste private digitale Mobilfunknetz Deutschlands von Vodafone, damals noch Mannesmann Mobilfunk, gestartet. Nur einen Tag später, am 1. Juni 1992, öffnete auch die Deutsche Telekom den „Mobilfunk für alle“. Fast zeitgleich kamen die ersten Handys und SIM-Karten auf den Markt.

Welche Möglichkeiten eröffnete das Mobilfunknetz vor 30 Jahren?

Die lange und beeindruckende Geschichte des Mobilfunknetzes in Deutschland begann 1958 mit dem A-Netz, dem ersten Funktelefonnetz hierzulande. Mit der Zugänglichkeit des Mobilfunks für alle, war es den Menschen 34 Jahre später plötzlich möglich, mit Freunden, Familien und Bekannten zu telefonieren, egal wo sie sich in diesem Moment befanden. Durch das sogenannte D1-Netz (Telekom) und das D2-Netz (Vodafone), konnte nun auch die Rettungsleitstelle 112 von unterwegs aus erreicht werden. Die Öffnung des Netzes für alle war auch der Startschuss für das Simsen. Die erste SMS weltweit wurde am 3. Dezember 1991 von einem Computer über das Vodafone-Netz auf ein Handy übermittelt. Bereits ein Jahr nach dem Startschuss des Mobilfunknetzes, verzeichnete dieses mehr als eine Million Teilnehmer.

Wie hat sich die Erfolgsgeschichte weiterentwickelt?

Mehr als ein halbes Kilo schwer und rund 3 000 DM-Mark teuer, waren die ersten D2-Telefone im Jahr 1992. Der Minutenpreis kostete 1,44 DM, hinzu kam eine monatliche Grundgebühr in Höhe von 78 DM. Im Jahr 1992 nahm der Anbieter insgesamt 100 Mobilfunkstationen in Betrieb – heute sind es rund 25 500. Und natürlich haben sich auch die Handys weiterentwickelt. Diese wurden mit immer mehr Funktionen ausgestattet. Das Zeitalter der Smartphones wurde dann am 9. November 2007 eingeläutet, als das erste iPhone in Deutschland vorgestellt wurde. Revolutionär war unter anderem die Touchscreen-Oberfläche des Geräts, die heute gar nicht mehr wegzudenken ist.

„Das Handy war vor 30 Jahren unser Telefon und ist heute unser smarter Alltagsbegleiter, den wir ständig nutzen. Zuhause, auf der Arbeit und unterwegs mit unseren Freunden: als Navigationssystem, als Frontkamera oder als MP3-Player“, so Tanja Richter, Technik-Chefin bei Vodafone Deutschland.

Mit der Einführung des LTE (4G) -Netzes der Telekom im Jahr 2010, war nun auch superschnelles Surfen im Internet möglich. Neun Jahre später versteigerte die Bundesnetzagentur dann bereits die Lizenzen für die neuste Mobilfunktechnik: 5G. In Deutschland sind heutzutage mehr als 160 Millionen SIM-Karten in den drei Mobilfunknetzen (Vodafone, Deutsche Telekom und Telefónica) aktiv.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


Die aktuellsten telespiegel Nachrichten
„Vanilla Ice Cream“ – Android 15: Fokus auf Sicherheit & Datenschutz

„Vanilla Ice Cream“

Android 15: Fokus auf Sicherheit & Datenschutz

Bei der neuesten Android-Betriebssystem-Version setzt Google den Fokus vor allem auf die Datensicherheit der Nutzer und den Diebstahlschutz. „Vanilla Ice Cream“ bringt neben „Theft Protection“ und „Private Space“ außerdem Funktionen, die die Barrierefreiheit verbessern, sowie eine längere Akkulaufzeit. […]

„SolarPLUS“-Programm - auch 800 Watt-Anlagen sind jetzt förderfähig

„SolarPLUS“-Programm

Auch 800 Watt-Anlagen sind jetzt förderfähig

Wer eine Photovoltaik-Balkonanlage installieren will, kann jetzt auch für Geräte mit 800 Watt einen Zuschuss von bis zu 500 Euro erhalten. Denn der Berliner Senat hat die Förderrichtlinien des „SolarPLUS“-Programms angepasst. Mit dem Programm will Berlin das Ziel erreichen, Solarhauptstadt zu werden. […]

Mobilfunkausfälle – diese Entschädigung steht den Verbrauchern zu

Mobilfunkausfälle

Diese Entschädigung steht den Verbrauchern zu

Nach dem Blackout im 1&1-Netz, der über mehrere Tage andauerte, haben die Kunden verschiedener Anbieter einen Anspruch auf Entschädigung. Verbraucher sollten sich genau informieren, um nicht mit zu geringen Beträgen abgespeist zu werden. Die Verbraucherzentralen stellen einen Musterbrief bereit. […]