Frei von Störungen und mehr Kapazität – Forscher entwickelten innovative Handy-Software

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Störungen in der Funkverbindung, die bei der Überlagerung von Frequenzen entstehen, sind vielen Mobilfunk-Nutzern nicht unbekannt. Eine Software, die überflüssige Störgeräusche aus den Mobilfunknetzen herausfiltert, haben einem Bericht des Handelsblatt zufolge Forscher der Universität Erlangen-Nürnberg entwickelt.

Wenn das Programm in einem Mobiltelefon gespeichert ist, erkennt es Störungen und filtert sie aus dem Mobilfunksignal. Nur die eigentlichen Informationen werden übermittelt. Dadurch können bisher blockierte Kapazitäten der Mobilfunknetze freigesetzt, also nutzbar gemacht, und die Übertragungsqualität erheblich verbessert werden.

Erste Erfolge waren bereits bei Tests in einem amerikanischen Mobilfunknetz zu verzeichnen. Der Netzbetreiber Vodafone hat den Forschern sogar den Innovationspreis 2004 verliehen und noch in diesem Jahr soll ein Chip auf den Markt erhältlich sein, in dem die Software untergebracht ist.

Die Mobilfunk-Betreiber sind selbstverständlich daran interessiert, das Problem der Störgeräusche (Interferenzen) zu lösen. So könnten sie durch Einführung der Software die Sendeleistung ihrer Mobilfunknetze zu erhöhen, weil zusätzliche Kapazitäten zur Verfügung stünden. Die Mobilfunkkunden hätten davon einen weiteren Vorteil, sie könnten Telefonate in noch höherer Sprachqualität und frei von Störungen führen.

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