Gesprächsbedarf – Rentner wählte über 200 Mal den Notruf

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Die Erfindung und Weiterentwicklung des Telefons hat den Menschen eine große Erleichterung verschafft. Kontakte können dank des Telefons leichter gepflegt werden (früher musste man für ein persönliches Gespräch eine mühsame Reise auf sich nehmen) und im Notfall ist schnell Hilfe gerufen. Ein Leben ohne Telefon ist in unseren Regionen inzwischen kaum noch vorstellbar. Einige Menschen sind aber besonders auf ihr Telefon angewiesen. Dazu gehören auch ältere Menschen, die sonst kaum noch Besuch bekommen und ohne ihren „Draht in die Aussenwelt„ sehr einsam wären.

Ein solcher Mensch ist vermutlich auch der 62-jährige Rentner aus Erlangen-Bruck, der die Polizei innerhalb von 2 Tagen über 170 Mal anrief. Er wählte die Notrufnummer 110 aber nicht etwa, weil sich Einbrecher in seiner Wohnung befanden oder eine sonstige Straftat vorlag, er wollte sich einfach nur mit den Polizeibeamten unterhalten. Die belehrten ihn mehrmals, ein Beamter suchte ihn sogar zuhause auf. Doch der Rentner öffnete weder die Tür noch unterließ er die Anrufe bei der Notrufnummer. Nach weiteren 30 Telefonaten besuchten die Polizeibeamten den Mann noch einmal und stellten letztlich sein Telefon sicher. Dabei fanden sie heraus, dass der Rentner seine Telefonrechnung offensichtlich nicht bezahlt hatte. Der Telefonanschluss war für abgehende Anrufe gesperrt. Deshalb konnten nur noch die kostenlosen Notrufnummern angewählt werden.

Quelle: Polizeipräsidium Mittelfranken

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