Der technische Fortschritt wird manchmal durch elementare Dinge ausgebremst. Smartphones, Laptops und Elektroautos sind ein solches Beispiel. Die eigentlich sehr leistungsfähigen Geräte finden ihre Grenze bei der Stromversorgung. Noch sind nämlich nicht so leistungsstarke Akkus entwickelt worden, die das nötige Potenzial für die dauerhafte Ausnutzung der technischen Möglichkeiten mit sich bringen. Aus diesem Grund mussten die Handys meist nur einmal pro Woche an die Steckdose, moderne Smartphones jedoch bei vielen Nutzern täglich.
Die Wissenschaft befasst sich seit längerem mit diesem Problem und versucht leistungsfähigere Akkus zu entwickeln. Lösungsansätze gibt es inzwischen viele. Beispielsweise haben Forscher der Northwestern University in Illinois den in Batterien verwendeten Kohlenstoff praktisch im Sandwich-Verfahren mit Silizium verbunden. Das beschleunigt den Ladeprozess und sorgt für eine größere Speicherdichte. Der Akku kann bis zu 10 mal schneller geladen werden und er speichert die Energie bis zu 10 mal länger. Jedoch verliert der Lithium-Ionen-Akku nach etwa 150 Ladevorgängen rund die Hälfte seiner Kapazität. Dann wäre er allerdings immer noch etwa fünf mal effektiver als ein herkömmlicher Akku. In drei bis fünf Jahren, so vermuten die Forscher, könnte der neue Akku Marktreife erlangt haben.
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