Sanrio – Datenbank des Hello-Kitty-Herstellers gehackt

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Kurz vor Weihnachten wurde bekannt, dass die Datenbank des Kinderspielzeugherstellers Sanrio gehackt und etwa 3,3 Millionen persönliche Daten von Nutzern geraubt wurden. Unter den Nutzern sind sehr viele Kinder, da Sanrio unter anderem Hersteller der beliebten Hello Kitty Spielzeuge ist.

Nicht der erste Datenklau bei Herstellern von Kinderspielzeugherstellers

Vor drei Wochen wurde bereits die Datenbank eines anderen großen Kinderspielzeugherstellers gehackt. Dabei handelte es sich um VTECH, weltweit bekannt durch elektronische Spielzeuge. Dort sollen es sogar 4,8 Millionen Datensätze von Kunden gewesen sein. Und die unglaubliche Menge von 6,4 Millionen Kinderprofilen.

Absolut überflüssige Informationen in Kinderprofilen

Kinder, die die Webpräsenzen von Sanrio oder VTECH nutzen, werden aufgefordert Profile anzulegen, in welchen sehr persönliche Daten wie z.B. Namen, Geburtstage, E-Mail-Adressen und sogar Fotos abgefragt werden. Auch Informationen zur Kommunikation innerhalb der Community bezüglich der genutzten Spiele stehen nun ungeschützt zur Verfügung.

Eltern müssen für die Sicherheit ihrer Kinder im Netz sorgen

Nicht nur die Hersteller sind verpflichtet die Daten ihrer Nutzer und ganz besonders die von Kindern zu schützen, sondern auch die Eltern. Mehr Achtsamkeit von Erziehungsberechtigten in Bezug auf die Onlineaktivitäten ihrer Schutzbefohlenen ist gefragt. Denn es ist sicherlich nicht notwendig, dass Kinder solch intime Daten auf vermeintlich harmlosen Spieleseiten angeben. Dem sollten Eltern entgegenwirken.

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