Neues Patent – Apple faltet das iPhone zusammen

Neues Patent - Apple faltet das iPhone zusammen
Bildquelle: Patently Apple

Ältere Semester erinnern sich noch an die ersten aufklappbaren Handys. Mitte der 1990er-Jahre war es Motorola, die einen Trend setzten. Die Handys waren nach oben aufklappbar. Durchgesetzt haben sich solche Handys jedoch in der Breite nie. Das könnte sich in den kommenden Jahren jedoch ändern. Denn wie jetzt bekannt wurde, hat Apple bereits vor zwei Jahren ein Patent für ein faltbares iPhone angemeldet. Nun wurde es als eingetragene Trademark bestätigt.

Das faltbare iPhone – was kann es?

Grundsätzlich melden die amerikanischen Technologieunternehmen sehr viele Patente an, um ihre Forschung und Entwicklung gegenüber der Konkurrenz zu schützen. Daher lassen sich die Konzerne auch Ideen patentieren, die nie als Produkt das Licht der Welt erblicken. In diesem Fall könnte es jedoch anders sein. Denn das faltbare iPhone wirkt äußerst innovativ, ideenreich und nutzerfreundlich.

Mit den aufklappbaren Handys hat das faltbare iPhone jedoch nichts zu tun. Glaubt man der genannten Quelle handelt es sich ebenfalls nicht um ein sogenanntes Flip Phone, bei dem das Gerät samt Display aufklappbar ist. Vielmehr liegt der Schwerpunkt tatsächlich auf einer bestimmten Falttechnik. In welche Richtung ein solches iPhone faltbar ist, bleibt vorerst offen. Allerdings ist es voraussichtlich nur an einer Achse faltbar.

iPhone-Patent: Nano-Röhren erleichtern Falttechnik

Apples Patent beinhalte nicht nur eine spezielle Falttechnik, sondern eine wichtige Materialkomponente. So sollen wesentliche Teile des iPhones aus Carbon gefertigt werden, das eine Nanoröhrenstruktur aufweist. Diese Struktur ist extrem bruchsicher und bis zu einem gewissen Grad biegsam. Insbesondere das Innenleben des Smartphones könnte so ausgestattet sein. Damit würde Apple die Quadratur des Kreises schaffen: Stabilität zum Falten.

In der Praxis könnte das Patent ein iPhone begründen, das sich über eine besonders geschützte Achse zusammenfalten lässt. Somit wird es „hosentaschenfreundlicher“. Durch die Nanostrukturen gibt das gesamte Innenleben nach und das iPhone verträgt auch ein Biegen. Nach dem Auffalten erscheint dann wieder ein komplettes Display, das sich praktisch in Form biegt. Dennoch sollen das Display aus bruchsicherem Glas und das Gehäuse sogar aus Keramik bestehen.

An ähnlichen Techniken arbeiten bereits andere Unternehmen wie Nintendo und Samsung. Denkbar sind sehr unterschiedliche Designs. Grundsätzlich könnten Smartphones zukünftig tatsächlich mehrseitigen Notizbüchern gleichen, bei denen der Nutzer für verschiedene Funktionen umblättern kann. Wann ein solches Gerät auf den Markt kommt, bleibt aber noch offen.

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