Kostenloses Upgrade – Countdown für Windows 10 läuft

Windows 10 ist bereits einige Monate auf dem Markt. Nutzer von Windows 7 und Windows 8 konnten kostenlos umsteigen. Das ändert sich ab 30.07.2016. Denn zu diesem Termin kostet ein Umstieg auf die neueste Windows-Version Geld. Den genauen Betrag hat Microsoft noch nicht genannt. Wer sich das Betriebssystem noch kostenlos sichern möchte, muss bis zum 29.06.2016 dem immer wieder aufpoppenden Hinweisen folgen und sein Windows 7 oder 8 upgraden.

Windows 10 läuft auf 300 Millionen Rechnern

Nach Aussagen von Microsoft läuft das Betriebssystem Windows 10 auf weltweit 200 Millionen Rechnern. Diese müssen allerdings bestimmte Anforderungen erfüllen. Microsoft bietet eine Online-Demo-Version an, um die Funktionen kennenzulernen.

Der Preis für die Vollversion im Handel schwankt ganz erheblich. Teilweise liegen Downloads inzwischen bei unter 20 Euro. Nutzer von Windows 7 und Windows 8 müssen aber selbst diese Summe nicht zahlen, denn sie können bis zum 29.07.2016 kostenlos upgraden. Auch anschließend kommen nach derzeitigem Stand keine Kosten auf die Nutzer zu.

Supportende für alte Windowsversionen

Ursprünglich hatte Microsoft geplant, Windows 7 bis 2020 und Windows 8 bis 2023 zu unterstützen. Der Support wird jedoch auf Sicherheitsupdates beschränkt sein. Wer außerdem einen Prozessor der sogenannten Skylake-Generation nutzt, wird nur noch bei schweren Sicherheitslücken ein Update bekommen. Dazu gehören unter anderem die Intel-Prozessoren mit einer vorangestellten 6 im Namen wie der i3-6100 sowie der Pentium G4400, Pentium G4500 und Pentium G4520. Nutzer von den beiden Vorgängerversionen müssen also mit eingeschränkten Updates rechnen.

Upgrade ist umkehrbar

Vor einem kostenlosen Upgrade sollten Nutzer ein Backup der Festplatte machen, um in der Not die eigenen Daten zu retten. In der Regel klappt der Umstieg jedoch problemlos. Allerdings ist zu prüfen, ob alle Programme mit Windows 10 kompatibel sind. Wem die neue Version nicht gefällt, der kann diese innerhalb von vier Wochen rückgängig machen und auf das alte Betriebssystem zurückwechseln.

Windows 10: Unbedingt die Einstellungen anpassen!

Bei der Installation von Windows 10 sollten Nutzer jedoch wachsam sein. Denn das Betriebssystem fragt sehr viele Daten ab und sendet viele davon an Microsoft-Server. Dieses Vorgehen haben bereits Datenschützer bemängelt. Microsoft hält daran jedoch fest. Nutzer sollten daher im Installationsprozess die Einstellungen anpassen bzw. nach der Installation so ändern, dass möglichst wenig private Daten an Microsoft übermittelt werden.

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