Instagram – Altersbeschränkung soll für mehr Sicherheit sorgen

Instagram – Altersbeschränkung soll für mehr Sicherheit sorgen

Der Onlinedienst Instagram wird täglich von Millionen Menschen weltweit dazu verwendet, um Fotos und Videos mit anderen zu teilen. Auch viele junge Personen sind auf der Plattform registriert. Um den jüngsten Mitgliedern mehr Sicherheit zu bieten, hat der Dienst nun einige Updates vorgenommen.

Welche Updates wurden vorgenommen?

Seit dem 4. Dezember dieses Jahres erfragt der Onlinedienst bei der Erstellung eines neuen Accounts das Geburtsdatum. In den meisten Ländern ist festgelegt, dass sich Personen erst ab einem Alter von 13 Jahren registrieren dürfen. Durch die neu eingeführte Abfrage des Geburtstages, will die Plattform verhindern, dass bereits Kinder unter 13 Jahren einen eigenen Account erstellen können. Nach eigener Aussage will der Onlinedienst mit dieser Maßnahme „junge Menschen schützen und insgesamt ein altersgerechtes Nutzungserlebnis bieten“. Bei einer Registrierung über den Facebook Account wird das Geburtsdatum, das im Facebook Profil angegeben ist, automatisch übernommen. Nutzer, die keinen Facebook Account besitzen, müssen ihren Geburtstag direkt bei der Registrierung auf Instagram angeben. Für andere Mitglieder der Plattform ist das angegebene Geburtsdatum allerdings nicht sichtbar.

Weshalb wird nach dem Geburtsdatum gefragt?

Die Informationen über den Geburtstag will der Onlinedienst dafür nutzen, um den Mitgliedern ein angepasstes und persönliches Nutzungserlebnis zu bieten. Junge Nutzer erhalten beispielsweise wichtige Informationen über empfohlene Privatsphäre-Einstellungen oder über die Kontrollfunktion für den eigenen Account.

Neue Privatsphäre-Einstellungen bei Nachrichten

Der Onlinedienst erweitert zudem die Einstellung zu der Privatsphäre für Nachrichten. Mitglieder können nun festlegen, wer dazu befugt ist, ihnen eine Direct-Nachricht zu senden. Es kann nun festgelegt werden, dass ausschließlich die Personen, denen der Nutzer folgt, Direct-Nachrichten senden dürfen. Auch, wer zu Gruppen-Chats einladen darf, kann nun in den Privatsphäre-Einstellungen festgelegt werden. Wer die entsprechenden Einstellungen aktiviert hat, erhält in Zukunft keine Direct-Nachrichten oder Einladungen zu Gruppen-Chats von anderen Nutzern, denen er nicht folgt.

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