Startpage schlägt Google – Sieg für datenschutzfreundlichen Suchdienst

Startpage schlägt Google – Sieg für datenschutzfreundlichen Suchdienst

Startpage konnte in dem Suchmaschinen-Test der Stiftung Warentest mit guten Suchergebnissen punkten. Doch insbesondere die Datenschutzbestimmungen des niederländischen Anbieters konnten überzeugen und machten ihn dadurch zum Sieger des Testes. Insgesamt wurden zehn verschiedene Suchmaschinen getestet.

Stiftung-Warentest testet Suchmaschinen

Getestet wurden zehn unterschiedliche Suchmaschinen, bei denen jeweils 50 verschiedene Anfragen eingegeben wurden. Die Tests fanden dabei unter der Berücksichtigung realer Bedingungen statt. Das heißt, dass in die verschiedenen Suchmaschinen auch Anfragen mit Tippfehlern, doppeldeutige Bezeichnungen oder lediglich vage Beschreibungen eingegeben wurden. Die Aufgabe des Suchanbieters ist es dann, die Ergebnisse so gut wie möglich zu filtern. Um gute und vor allem passende Suchergebnisse zu erhalten, sollten die Nutzer ihre Suche immer so präzise wie möglich formulieren.

Google überzeugt durch seine Qualität

Die Qualität der Suchergebnisse von Google ist einmalig. Kein Suchmaschinen-Konkurrent kann mit diesen Ergebnissen mithalten. Google konnte außerdem in puncto Direkt-Antworten überzeugen. Denn wird in der Suchmaschine zum Beispiel nach der Bedeutung eines Wortes in einer anderen Sprache gesucht, muss der Nutzer nicht zuerst einen Link anklicken, sondern sieht die Antwort direkt auf den ersten Blick.

Filter spielen eine wichtige Rolle

Für den Komfort einer Suchmaschine, spielen auch die Filter, mit denen sich die Ergebnisse eingrenzen lassen, eine entscheidende Rolle. Auch hier liegt Google ganz weit vorne. Der Suchmaschinenriese bietet viele verschiedene Sondersuchen. So kann zum Beispiel gezielt nach Bildern, News oder Büchern gesucht werden.

Mangelhafter Datenschutz bei Google

Der Suchmaschinenriese punktet also mit seinen vielen praktischen Zusatzfunktionen und den passenden Ergebnissen. Doch die Datenschutzerklärung des Suchmaschinenriesens weißt grobe Mängel auf und beinhaltet zahlreiche unzulässige Klauseln. Google sammelt beispielsweise unzählige Nutzerdaten, um sie daraufhin für eine personalisierte Werbung einzusetzen. Lediglich eine einzige Suchmaschine schnitt bei der Datenschutzprüfung schlechter als der Suchmaschinenriese aus den USA ab. Um die Privatsphäre in der digitalen Welt besser wahren zu können, sind viele Nutzer auf der Suche nach einer Alternative zu Google. Der Test der Stiftung-Warentest zeigt, dass Dienste aus der EU mehr Schutz bieten, da die Datenschutzgesetzte strenger sind als zum Beispiel in den USA.

Der Testsieger Startpage.com

Die Suchmaschine Startpage.com konnte bei der allgemeinen Suche ein gutes Ergebnis erzielen. Der niederländische Anbieter bezahlt Geld an Google, um dessen Suchtechnologie verwenden zu dürfen. Dadurch googelt der Nutzer mit Startpage.com quasi ohne jedoch Google zu verwenden. Startpage.com ist die einzige getestete Suchmaschine, die mit 2,3 ein gutes Qualitätsurteil von der Stiftung-Warentest bekam (Google schneidet mit einem Testergebnis von 2,7 lediglich befriedigend ab). Neben aktuellen und guten Ergebnissen bei der Suche, überzeugt vor allem der Datenschutz des niederländischen Anbieters.

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