KFZ-Versicherung – Wenigfahrer können oft bei den Beiträgen sparen

KFZ-Versicherung – Wenigfahrer können oft bei den Beiträgen sparen

Bei der KFZ-Haftpflichtversicherung handelt es sich um den Teil der Autoversicherung, der gesetzlich vorgeschrieben ist. Auch für Personen, die nur wenig mit ihrem Auto fahren, ist diese Versicherung demnach verpflichtend. Mittlerweile bieten jedoch die meisten Versicherungen spezielle Tarife gestaffelt nach den Kilometern, die pro Jahr gefahren werden, an. Wenigfahrer können daher oftmals durch solche kilometerbasierten Tarife bei den Beiträgen sparen.

Wie können Wenigfahrer bei einer KFZ-Versicherung sparen?

Für Wenigfahrer lohnt sich eine Versicherung, die pro Kilometer abrechnet. Hierdurch kann gegenüber Normal- und Vielfahrern Geld eingespart werden. Grundsätzlich sind die Versicherungsunternehmen in der Gestaltung ihrer Beiträge frei, weshalb es zwischen den unterschiedlichen KFZ-Versicherungen teilweise große preisliche Unterschiede gibt. Damit in der Haftpflichtversicherung für das Auto allerdings die Schadensersatzansprüche gedeckt werden, die bei Dritten durch das Auto entstehen, muss die Versicherung auch dann abgeschlossen werden, wenn nur wenig gefahren wird. Mit einer so genannten Kilometer-Versicherung, werden ausschließlich die Kilometer abgerechnet, die auch tatsächlich gefahren wurden.

Für wen ist eine Kilometer-Versicherung geeignet?

Insbesondere Autofahrer, die ihr eigenes Fahrzeug nur sehr selten nutzen, da sie über ein Geschäftsauto verfügen, profitieren von einer solchen Kilometer-Police. Auch wer seinen Arbeitsweg mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad zurücklegt, kann durch eine Kilometer-Versicherung ordentlich Geld sparen. Zudem gibt es Autobesitzer, die generell nur sehr kurze Strecken mit ihrem Fahrzeug zurücklegen oder das Auto nicht das ganze Jahr über nutzen. Ab wann ein Versicherungsnehmer als Wenig- oder Vielfahrer eingestuft wird, ist von Versicherung zu Versicherung natürlich unterschiedlich. Grob können jedoch Autofahrer, die bis zu ca. 9 000 Kilometer pro Jahr zurücklegen, als Wenigfahrer gelten. Als Vielfahrer können Versicherungsnehmer ab rund 25 000 Kilometer pro Jahr eingestuft werden.

Warum ist die Versicherung für Wenigfahrer günstiger?

Der Hintergedanke der Versicherungen, weshalb Wenigfahrer auch einen geringeren Versicherungsbeitrag leisten müssen, ist, dass ein Autofahrer der weniger Kilometer zurücklegt auch einem geringeren Risiko ausgesetzt ist, dass ein Schaden entsteht. Vielfahrer, die jährlich sehr viele Kilometer zurücklegen, sind dahingegen einem höheren Risiko ausgesetzt, dass es zu Unfällen oder ähnlichem kommt.

Wie genau funktioniert ein kilometerbasierter Tarif?

Beim Abschluss der KFZ-Versicherung, gibt der Autofahrer bei diesen Tarifen an, wie viele Kilometer er voraussichtlich in einem Jahr zurücklegen wird. Hierbei sollte darauf geachtet werden, einen möglichst genauen Wert anzugeben. Denn sollte im Schadenfall von der Versicherung festgestellt werden, dass der angegebene Wert stark von dem tatsächlichen Wert abweicht, kann dies im schlimmsten Fall zu einer Leistungseinschränkung der Versicherung führen. Stellt der Versicherungsnehmer im Laufe des Jahres fest, dass der angegebene Wert zu gering ist, sollte er dies umgehend seiner Versicherung melden. Zu dieser Mitteilung sind die meisten Autofahrer vertraglich sogar verpflichtet. Die KZF-Versicherung wird nun den Beitrag anhand der neuen Angaben auch neu berechnen. Wurden weniger Kilometer zurückgelegt als angegeben, sollte dies ebenfalls gemeldet werden. Entweder wird dann der Beitrag für das nächste Jahr neu berechnet oder es gibt einen Teilbetrag zurück wie zum Beispiel bei der Autoversicherung Friday.

Die „Zahl-pro-Kilometer“-Abrechnung von Friday

Auch die Autoversicherung Friday bietet ihren Versicherungsnehmern eine „Zahl-pro-Kilometer“-Abrechnung an. Die Fahrer, die mit ihrem Auto nur wenige Kilometer zurücklegen, bezahlen dementsprechend auch weniger als Vielfahrer. Beim Versicherungsabschluss muss auch hier die geschätzte Kilometeranzahl, die im Jahr gefahren wird, angegeben werden. Die Übermittlung kann hierbei einfach online erfolgen. Sollte ein zu hoher Wert angegeben worden sein, bekommt der Autofahrer das zu viel bezahlte Geld am Ende des Jahres zurück. Bei der Friday-Autoversicherung kann bei der „Zahl-pro-Kilometer“-Abrechnung kann zwischen folgenden Deckungen gewählt werden:

  • KFZ-Haftlicht
  • Teilkasko
  • Vollkasko

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


13 + eins =

Die aktuellsten telespiegel Nachrichten
Elektroschrott – neue Rücknahme-Pflicht tritt am 1. Juli in Kraft

Elektroschrott

Neue Rücknahme-Pflicht tritt am 1. Juli in Kraft

Deutschland gehört zu den zehn Ländern weltweit, die jährlich am meisten Elektroschrott verursachen. Ab dem 1. Juli können Altgeräte nun auch in Discountern und Lebensmittelläden abgegeben werden. Hierdurch soll eine verbraucherfreundliche Rückgabemöglichkeit geschaffen werden. […]

Verbraucherschutz – ab dem 1. Juli ist der Kündigungsbutton Pflicht

Verbraucherschutz

Ab dem 1. Juli ist der Kündigungsbutton Pflicht

In wenigen Tagen tritt eine neue Regelung in Kraft, die den Verbraucherschutz weiter stärken soll. Unternehmen, die Vertragsabschlüsse über ihre Webseite anbieten, müssen dann einen sogenannten Kündigungsbutton einrichten, der die Kündigung erleichtern soll. […]

Betrugsmasche in Facebook – Trickbetrüger geben sich als Prominente aus

Betrugsmasche in Facebook

Trickbetrüger geben sich als Prominente aus

Im Glauben daran, eine Familienbeihilfe in Höhe von 30 000 Euro zu erhalten, überwies eine Seniorin aus der Nähe von Hannover mehr als 2 200 Euro an Betrüger. Diese hatten sich zuvor auf Facebook als bekannter Politiker ausgegeben. […]

Telegram-Premiumversion – exklusive Features gegen monatliche Gebühr

Telegram-Premiumversion

Exklusive Features gegen monatliche Gebühr

Telegram geht als erster großer Messenger-Dienst den Schritt und führt eine kostenpflichtige Premium-Version ein. User, die diese Mitgliedschaft abschließen, können auf exklusive Features zurückgreifen, die in der Basisversion nicht zur Verfügung stehen. Auch WhatsApp könnte bald auf ein ähnliches Modell setzen. […]