Gaming – Was sind die größten Veränderungen der letzten 10 Jahre?

Gaming – Was sind die größten Veränderungen der letzten 10 Jahre?

Seit rund 50 Jahren, somit seit einem halben Jahrhundert, gibt es das digitale Gaming. Als der Start in den 1960er-Jahren erfolgte, hätte wohl niemand gedacht, welcher Weg hier einmal eingeschlagen werden würde. Vor allem auch mit welchem Tempo. So sind viele Innovationen, die bereits Anfang der 2010er-Jahre für Staunen sorgten, heute veraltet. Ein Vorgeschmack? Werden die heutigen bahnbrechenden Technologien 2035 bereits vergessen sein?

Heutige Interessen sind nicht mit jenen von vor 10 Jahren vergleichbar

Als die Playstation 4 auf den Markt kam, waren die Kinder (und natürlich auch die Erwachsenen) absolut begeistert, welche Spiele und Grafiken auf einmal präsentiert wurden. Kinder von heute werden hingegen nur wenig mit einer Playstation 4 aus dem Jahr anfangen – sie interessieren sich viel mehr für Livestreaming, Gaming-Dienste oder Online-Gaming mit FanDuel.

Auch wenn große Gaming-Franchises wie Playstation und Xbox am Markt vertreten sind und eine große Fangemeinde haben, hat sich das Interesse doch etwas in eine andere Richtung verschoben. Aber die beiden großen Namen geben nicht auf: So haben sie im letzten Jahrzehnt einige Veränderungen vorgenommen, um auch den neuesten Trends gerecht zu werden.

Aber welche Trends sind in den letzten Jahren aufgekommen, die für nachhaltige Veränderungen gesorgt haben?

Twitch: Die absolute Nummer 1 für Streamer

Heute kennt man Twitch als äußerst beliebten Livestream-Dienst für Videospiele. Doch Twitch startete bereits im Jahr 2011 und war zu Beginn das Spin-off der Streaming-Plattform Justin.tv. Nachdem sich die Plattform darauf konzentriert hatte, Livestreams von Videospielen zu vermarkten, stieg die Popularität. Heute ist Twitch die Nummer-1-Plattform, wenn es um das Austragen von E-Sport Wettbewerben geht. Auf Twitch sind auch die großen YouTube-Game-Enthusiasten wie Dontai oder RDCWorld1 vertreten. Im Jahr 2015 wurde Twitch von Amazon für 1 Milliarde US-Dollar gekauft. Pro Tag besuchen rund 15 Millionen Menschen die Plattform.

Das Gaming-Abo: Folgt das Ende der Discs?

In den letzten Jahren haben TV- und Musikabonnementdienste stark an Popularität gewonnen. Auch die Zahl der Gamingabos ist stark gestiegen. Microsoft, Google oder auch Apple und Amazon haben erkannt, dass es vielversprechend ist, sich an Diensten wie Spotify und Netflix zu orientieren. Heute finden sich unzählige Spieleabonnementangebote am Markt – so etwa der Xbox Game Pass, EA Access oder auch Playstation Now. Aufgrund der Tatsache, dass viele zur Verfügung stehenden Spielgenres dazu führen, dass Gaming-Abos nutzbarer werden, sind das nicht nur gute Nachrichten für die Technologieunternehmen, sondern am Ende auch für die Spieleliebhaber.

Das mobile Gaming

Die Einführung des iOS-App-Stores im Jahr 2008 hat dazu geführt, dass auf einmal das sogenannte Mobile Gaming in den Mittelpunkt gerückt ist. Die Einführung sogenannter In-App-Käufe hat dazu beigetragen, dass ab dem Jahr 2009 ein steiler Anstieg an zur Verfügung stehenden Handyspielen beobachtet werden konnte. Heute wird überall mit dem mobilen Endgerät gespielt. Ganz egal, ob es sich um das Smartphone oder um ein Tablet handelt. Zudem punkten die Spiele mit vielen Herausforderungen und Belohnungen. Das heißt, es kann gar keine Langeweile aufkommen – langer Spielspaß wird garantiert.

Was könnte die Zukunft bringen?

Die letzten 10 Jahre haben gezeigt, dass es doch rasant geht: Was vor einem Jahrzehnt noch populär und neu war, ist heute bereits veraltet bzw. überholt. Werden Augmented und Virtual Reality in 10 Jahren noch von Bedeutung sein oder auch schon überholt? Wie sieht es mit der Blockchain-Technologie aus? Was heute noch als absolut neu und nachhaltig gilt, kann, vor allem im Bereich des Gamings, in einem Jahrzehnt „Schnee von gestern“ sein.

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