Projekt T@School von der Dt. Telekom – Schnellere DSL-Anschlüsse für Schulen

Telekom

Das Internet ist mittlerweile ein Teil unserer Umwelt. Auf Plakaten wird auf Internet-Seiten verwiesen, auf Visitenkarten finden sich eMailadressen, Einkäufe werden bei eBay getätigt und Bankkonten online verwaltet. Insbesondere viele junge Menschen sehen das Internet als etwas selbstverständliches, häufig können sie damit besser umgehen als ihre Eltern. Damit die Kinder und Jugendliche lernen, wie die virtuelle Welt funktioniert, müssen sie Zugang dazu haben, jedoch erst einmal an der Hand einer Aufsichtsperson.

Die Deutsche Telekom hat im Jahr 2000 ein Projekt in das Leben gerufen, durch das alle allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen in Deutschland mit einem Internet-Zugang ausgerüstet werden sollten. Ende 2001 war dieses Ziel erreicht, alle 44.000 staatlich anerkannte Schulen hatten einen Schmalbandzugang auf ISDN-Basis. Die sogenannten T@School-Anschlüsse kosten die Schulen nichts, keine Bereitstellungsgebühr, keine Grundgebühr, keine Nutzungskosten. Außerdem erhielten die Schulen eine eigene eMailadresse, weitere eMailpostfächer und Speicherplatz (Webspace) für eine eigene Homepage. Auch Sicherheitssoftware sowie Kinderschutzsoftware wurden zur Verfügung gestellt und Mitarbeiter des Unternehmens kümmert sich um die Installation sowie um die Schulung der Lehrkörper.

In Gebieten, in denen es technisch möglich ist, wurde der Internetzugang per ISDN-Anschluss auf einen DSL-Anschluss umgestellt, zunächst mit einer maximalen Bandbreite von 768 kBit pro Sekunde im Download und 128 kBit/s im Upload. Das ist eine gegenüber den üblichen DSL-Anschlüssen bei Privatanwendern sehr geringe DSL-Geschwindigkeit. Von den 28.000 mit DSL 768 versorgten Schulen sollen jetzt die, bei denen die technischen Voraussetzungen vorhanden sind, eine größere Bandbreite erhalten, nämlich DSL 6000, das eine maximale Download-Geschwindigkeit von 6 Mbit pro Sekunde ermöglicht. Die Umstellung soll zum nächsten Schuljahr erfolgen.

 

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