Der Internetbanking-Trojaner Shylock ist Sicherheitsexperten bereits seit dem Jahr 2011 bekannt. Er hat sich seitdem vor allem in Europa verbreitet, insbesondere in England. Shylock richtet auf den infizierten Computern eine Hintertür (Backdoor) ein. Dann stiehlt er Daten von dessen Nutzer, hauptsächlich interessieren ihn die Zugangsdaten von Onlinebanking-Kunden.
Der Trojaner wurde bereits mehrfach weiterentwickelt und ergänzt. In der neusten Version enthält er unter anderem ein Modul namens „msg.gsm“. Das Plugin verschickt den Trojaner über die Chatfunktion der VoIP-Software Skype, der dann versucht, sich auf dem Computer zu installieren. Warnmeldungen der VoIP-Software werden unterdrückt und die Spuren des Datentransfers verwischt. Das berichtet die dänische IT-Sicherheitsfirma CSIS.
Shylock sei einer der derzeit am weitesten entwickelten Homebanking-Trojaner. Die neuste Variante stammt vom 16. Januar und enthält noch einige andere neue Funktionen. Das zur Verbreitung über Skype hinzu gefügte Modul „msg.gsm“ wird noch nicht von allen Antivirusprogrammen erkannt.
Das Portemonnaie wird immer häufiger durch das Smartphone ersetzt. Neue Zahlen zeigen: Bargeld spielt beim Bezahlen in Deutschland eine deutlich kleinere Rolle als noch vor wenigen Jahren. Besonders Mobile Payment legt kräftig zu. […]
Eine Verkäuferin hat durch eine raffinierte Betrugsmasche auf „Vinted“ mehr als 1 900 Euro verloren. Sie forderte Ersatz von ihrer Versicherung. Ein Gericht hat jetzt allerdings entschieden, dass die Versicherung nicht für den entstandenen Schaden aufkommen muss. […]
Weniger Smartphone, weniger Social Media, weniger Zeit im Netz: Eine aktuelle Studie zeigt einen überraschenden Trend. Immer mehr Menschen reduzieren ihre Internetnutzung bewusst – und suchen nach mehr Konzentration, Ruhe und digitaler Balance im Alltag. […]
Eine Gesetzesänderung macht Energy Sharing in Deutschland möglich. Haushalte, Vereine und Unternehmen dürfen selbst erzeugten Strom künftig lokal teilen. Doch trotz großer Chancen gibt es noch offene Fragen bei der Umsetzung. […]
Eine aktuelle Kaspersky-Studie zeigt: Betrüger verlagern ihre Angriffe immer stärker auf WhatsApp, Telegram und andere Messenger. Künstliche Intelligenz macht die Nachrichten dabei täuschend echt – mit teils erheblichen finanziellen Folgen für die Opfer. […]
Das Telefon klingelt, doch am anderen Ende meldet sich niemand. Was wie ein harmloser Fehlanruf wirkt, kann Teil einer professionellen Betrugsmasche sein. Kriminelle nutzen sogenannte Silent Calls, um aktive Telefonnummern zu identifizieren und gezielt für spätere Betrugsversuche auszuwählen. […]
Hinterlasse jetzt einen Kommentar