Firefox – mehr Privatsphäre für den Browser

firefoxforget

Der beliebte Browser Firefox bekommt in der aktuellen Version 33.1 mehr Möglichkeiten, die Privatsphäre zu schützen. Dabei erfinden die Entwickler von Mozilla keineswegs das Rad neu, aber implementieren einige Funktionen, die für normale Surfer eine Vereinfachung darstellen. Ganz oben auf der Liste ist der Vergessen-Knopf (Forget-Button).

Forget-Button – schnelles Löschen der Webhistory

Schon jetzt können versierte Anwender im Firefox-Menü unter „Einstellungen„ problemlos die Chronik sowie Cookies löschen. Damit löscht der Browser die besuchten Seiten sowie die hinterlegten Cookies nach der eingestellten Zeit. Diese Funktion ist jetzt vereinfacht. Dazu haben die Entwickler einen Button entwickelt, der kurz Vergessen-Knopf bzw. Forget-Button genannt wird. Klickt der Nutzer darauf, kann er zwischen drei Zeitspannen wählen: 5 Minuten, zwei Stunden oder 24 Stunden. Alle in diesem Zeitraum besuchten Seiten, gespeicherten Cookies sowie aktuell geöffneten Tabs werden gelöscht und durch ein leeres Browserfenster ersetzt. Der Knopf dient dabei eher als Erinnerungsfunktion und hilft vor allem Nutzern, die ihr Browserfenster schnell spurenlos leeren möchten.

Einbau des Forget-Buttons

Der Forget-Button ist in der neuesten Version zwar installiert, aber nur umständlich zu erreichen. Er muss noch manuell in die Symbolleiste eingebaut werden. Dazu klickt der Nutzer auf „Symbolleisten„ und dann auf „Anpassen„. Es öffnet sich ein Fenster. Dort wird links der Forget-Button ausgewählt und mit gedrücktem Mauszeiger rechts in ein freies Feld des Menüs gezogen. Nach dem Bestätigen erscheint der Button auf der Symbolleiste (üblicherweise rechts neben oder unter dem Eingabefeld des Firefox-Browsers). Je nach Umfang des Symbolleistenmenüs kann es sein, dass der Nutzer noch ganz rechts auf den Button mit den drei horizontalen Linien klicken muss. Dahinter versteckt sich ein Ausklappmenü mit der neuen Funktion.

Weitere Verbesserungen der Privatsphäre

Das sind nicht alle Verbesserungen im neuen Firefox 33.1. Nachdem bereits schon länger ein privates Fenster geöffnet werden kann, das die Webchronik gar nicht erst aufzeichnet, bietet Mozilla nun eine „sichere„ Suchmaschine an. Im kleinen Suchschlitz rechts neben dem Eingabefeld können Nutzer von bspw. Google oder Bing auf Duck Duck Go umstellen. Das ist eine Suchmaschine, die Ergebnisse liefert, ohne Nutzerdaten aufzuzeichnen. Aber auch hier ist der Nutzer gefragt, seine Daten aktiv zu schützen, indem er die Standardeinstellung (Google) abändert.

Mehr Informationen

Sicherheit im Internet – Datenhandel & Computerkrankheiten
Gratis Antivirus Programme – Vergleich
DSL Vergleich – Komplettangebote aus Telefon & Internetzugang
DSL Alternativen
Kabel Internet über TV Kabel

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


siebzehn + 12 =

Die aktuellsten telespiegel Nachrichten
Handywerbung angeklickt und Abo eingehandelt

Falle

Handywerbung angeklickt und Abo eingehandelt?

Seit einem Jahr gibt es einen besseren Schutz vor ungewollten Abo-Diensten, eine zusätzliche Drittanbietersperre ist trotzdem dringend ratsam. Denn eine Reklamation gestaltet sich für den Kunden schwierig, der dabei seinem eigenen Geld hinterherlaufen muss. […]

Kriminalitätsbekämpfung – WLAN-Router sollen den Wachmann ersetzen

Kriminalitätsbekämpfung

WLAN-Router sollen den Wachmann ersetzen

Die Universität Bonn arbeitet gemeinsam mit der Polizeidirektion Osnabrück und dem Karlsruher Institut für Technologie an einem Projekt. Ziel ist es, WLAN-Router zur verbesserten Verfolgung von Einbruchskriminalität einzusetzen. Hierzu sollen Router um die Möglichkeit einer Alarmanlage erweitert werden. […]

Bundesnetzagentur – Vertriebsverbot für einen WLAN-Repeater

Bundesnetzagentur

Vertriebsverbot für einen WLAN-Repeater

Im aktuellen Amtsblatt hat die BNetzA eine Allgemeinverfügung bezüglich eines Vertriebsverbots für einen WLAN-Repeater veröffentlicht. Auch eine Rücknahme wurde mittels dieser ausgesprochen. Der Hersteller kann nun Widerspruch einlegen. […]