Ladegeräte – nicht jeder Stecker eignet sich für jedes Gerät

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Ab 2017 wird es nach Willen der EU einheitliche Ladegeräte geben. Bis es soweit ist, kämpfen Nutzer aber immer wieder mit Steckern, Geräten und Akkus. Sobald das eigene Ladekabel nicht zur Verfügung steht, ist Verwirrung angesagt. Welches Ladegerät ist wann geeignet? Vor allem: Passen alle für alle Geräte?

Auf die Amperezahl achten

Als Faustregel gilt: Je größer ein Gerät, desto leistungsstärker sollte das Ladegerät sein. „Größer“ meint hier die Akkukapazität. Entsprechend sind kleine Ladekabel für Headsets und ähnliche Geräte für Tablets und selbst Smartphones deutlich zu leistungsschwach. So haben zum Beispiel Ladekabel für Headsets in der Regel nur eine Ladestärke um 500 mA. Das ist zu wenig, um ein Tablet-Akku angemessen schnell zu laden.

Neben der Amperezahl kann aber auch das Kabel und insbesondere die verbaute Akkuzelle ein Problem sein. In im wahrsten Sinne des Wortes billigen Powerbanks haben die Hersteller häufig Akkuzellen verbaut, die Strom schlecht speichern und ebenso schlecht abgeben. Da kann das Kabel noch so gut sein, der Strom fließt einfach nicht schnell genug. Daher ist der Blick auf Qualität neben der Akkuspeicherkapazität beim Kauf solcher externen Stromlieferanten sehr wichtig.

Universelle Alternativen zum Ladegerät des Herstellers

Es ist im Prinzip sehr sinnvoll, dass die Hersteller von Geräten eigene Ladekabel bzw. Ladegeräte mitliefern. Diese sind theoretisch für das Produkt optimiert. Allerdings leisten Universalladestecker bzw. -ladegeräte ebenso hervorragende Dienste. Insbesondere beim Verlust des Originals müssen Kunden nicht vom Hersteller die Originalware teuer nachkaufen, sondern können auf Universalersatz zurückgreifen. Allerdings ist ein Blick auf die Amperezahl und die weitere Spezifikation anzuraten. Auf der Verpackung sind üblicherweise die Geräteklassen angegeben, für die ein solches Universalladegerät geeignet ist.

Solar, Qi und Co.

Alternativen zum Originalzubehör und zu Universalladegeräte sind besondere Ladehüllen, Multi-Ladegeräte und Qi-Platten. Ladehüllen können dabei sogar solarbetreiben sein, sodass sie auch unterwegs für ein schnelles Laden geeignet sind. Qi ist vermutlich die Technik der Zukunft, um Geräte zu laden. Dabei handelt es sich um eine Induktionstechnik, die unter anderem IKEA in einigen der neuen Möbel verbaut.

Eins ist beim Kauf eines Ladegerätes aber besonders wichtig: das CE-Zeichen. Ohne dieses Zeichen können kleine oder große Probleme bis zum Brennen von Kabeln auftreten. Ebenfalls wichtig ist die faktisch standardisierte Leistung von fünf Volt. Bei anderen Spannungen könnte es zu Beschädigungen des Akkus kommen. Wer solche Details beachtet, kann mit Alternativen zum Originalzubehör viel Geld sparen.

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