Studie zu eBay und Co – Abzocke auf Online-Marktplätzen sehr effektiv

Studie

Insbesondere auf Schwindel in Werbungen, die meist freiwillig im Internet angeklickt werden, fallen Verbraucher herein. Der Betrug auf Online-Marktplätzen wie eBay, Craigslist und Co ist bedeutend effektiver als durch Spam-Mails oder Robocalls (automatisierte Computeranrufe). Zu diesen Erkenntnissen führte eine Studie der Non-Profit-Organisation Better Business Bureau.

Online-Marktplätze besonders beliebt für Abzocke

Die Studie zeigt, dass die beiden Seiten eBay und Craigslist bei den Cyber-Kriminellen besonders beliebt sind. Im Rahmen der Studie wurden 1.408 Konsumenten in den USA befragt. Alle Probanden hatten zwischen den Jahren 2015 und 2018 einen Betrug gemeldet. Better Business Bureau überprüfte hierbei auch, in wie vielen Fällen der Betrug durch falsche Angebote auf Webseiten, durch Robocalls oder durch Spam-Mails stattfand. „Schnäppchenjäger auf Online-Marktplätzen lassen bei der Suche nach billigen Angeboten oft alle Vorsicht außer Acht. Die klassischen Robocalls sind den meisten Konsumenten dagegen schon geläufig“, erklärt der Internet-Detektiv Matthias Kindt-Hopffer.

Die Ergebnisse der Studie

Dass der Betrug zunächst gar nicht als solcher erkannt wurde, wurde von 91 Prozent der Probanden angegeben. Mehr als die Hälfte (53 Prozent) verloren durch die Abzocke im Internet Geld. 81 Prozent der Befragten wurden hierbei auf Webseiten wie eBay und Craigslist von Kriminellen getäuscht. Von diesen 81 Prozent führte diese Täuschung bei der Hälfte zu einem finanziellen Verlust. Die Studie zeigt, dass der Betrug mit Robocalls oder Spam-Mails nicht so effektiv ist, wie der auf Online-Marktplätzen. Dennoch wirkten Robocalls immerhin bei 39 Prozent der befragten, woraufhin elf Prozent von ihnen ihr Geld verloren. Der E-Mail Betrug wurde von 42 Prozent nicht durchschaut und 13 Prozent erlitten hierdurch einen finanziellen Schaden. Durchschnittlich verloren die befragten Konsumenten durch die Cyber-Kriminellen rund 600 Dollar (etwa 550 Euro).

Mit welcher Masche arbeiten die Betrüger?

Die Masche der Betrüger ist meist immer die gleiche. Auf verschiedenen Online-Marktplätzen wie eBay und Craigslist werden Produkte von den Kriminellen angeboten. Diese Produkte kommen jedoch nie beim Käufer an, da sie gar nicht erst ausgeliefert werden. In einigen Fällen werden die gekauften Produkte auch durch minderwertige Imitationen ersetzt. Betrüger, die angeben einem Verkäufer Ware abzukaufen, schicken falsche Schecks. Es kommt zudem vor, dass die Betrüger den Verkäufer auf eine vermeintliche Überbezahlung hinweisen und eine Rückerstattung erbitten. Die Non-Profit-Organisation Better Business Bureau fordert, dass Banken und andere Finanzinstitutionen bei solchen fragwürdigen Geschäften häufiger eingreifen.

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