Steigender Datenverkehr – Krisensicheres Internet für jedes Zuhause

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Durch die andauernde Corona-Krise sind Millionen Menschen dazu gezwungen, mehr Zeit zuhause zu verbringen. Dies hat zur Folge, dass der Datenverkehr im Internet durch das weit verbreitete Arbeiten im Homeoffice, das vermehrte Schauen von Serien und Filmen und das Durchführen von Meetings per Videokonferenz in den letzten Wochen erheblich angestiegen ist.

Wie kann der Datenverkehr entlastet werden?

Um den Datenverkehr im Internet zu entlasten, haben bereits einige beliebte Unterhaltungsdienste wie YouTube oder Netflix ihre Video-Datenrate vorübergehend reduziert. Zusätzlich kann jeder einzelne Verbraucher dazu beitragen, den Datenverkehr zu entlasten. Hierzu kann die Auflösung in den Einstellungen der Videoplattformen, Mediatheken oder Streamingdiensten reduziert werden.

Was, wenn das Internet trotzdem langsam ist?

Sollte das Internet zuhause dennoch sehr langsam sein, ist es in vielen Fällen bereits hilfreich, wenn man sich mit dem entsprechenden Gerät näher an den Router begibt. Hierdurch empfangen Smartphones, Tablets oder Laptops ein deutlich besseres WLAN-Signal. In Haushalten, in denen mehrere Personen zusammenleben, ist es zudem empfehlenswert, sich miteinander abzusprechen. Benötigt eine Person das Internet gerade beispielsweise für eine wichtige Videokonferenz, sollten die anderen Rücksicht nehmen und solange auf Unterhaltungsdienste verzichten. Sollte dies nicht ausreichen, ist es möglich, das Notebook mit einem Ethernet-Kabel direkt an den Router anzuschließen. Für Geräte ohne eine Ethernet-Buchse, kann ein USB-Ethernet-Adapter zum Einsatz kommen. Das Kabel garantiert eine stabile Gigabit-Verbindung zum Router.

Alternativen zu Netflix und Co.: lineares TV

Am besten kann der Datenverkehr natürlich reduziert werden, wenn das Internet nicht belastet wird. Hierzu kann auf das lineare Fernsehen zurückgegriffen werden. Das lineare TV kommt entweder über den Satelliten (DVB-S/S2), per Antennenkabel (DVB-T2) oder über das Kabel (DVB-C/C2) ins Haus. Ebenso ist auch IPTV (Internet Protocol Television), das unter anderem von Vodafone mit Giga TV oder von der Telekom mit Magenta TV angeboten wird, eine Alternative. In den meisten TVs sind die benötigten Empfangsteile für DVB-T, -S sowie -C bereits eingebaut. Ansonsten wird ein Receiver benötigt. Wer Sat-TV schauen möchte, benötigt eine Schüssel. Auch alte DVDs und Blue-Rays stellen eine unterhaltsame Abwechslung zu Netflix und Co. dar.

Welche Alternative gibt es zu Spotify, YouTube und Co.?

Um das Netz zu entlasten, kann auch beim Hören von Musik auf Alternativen zurückgegriffen werden. Radio kann über den analogen (UKW) oder den digitalen (DAB+) Rundfunk gehört werden. Selbst viele Smartphones sowie Tablets ermöglichen das Hören des UKW-Radios. Darüber hinaus kann auf alte CDs, Schallplatten oder die MP3-Sammlung zurückgegriffen werden.

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