BSI Sicherheitswarnung – Informationen zur Linux-Sicherheitslücke

BSI Sicherheitswarnung - Informationen zur Linux-Sicherheitslücke

Das Betriebssystem Windows von Microsoft ist weltweit mit Abstand am bekanntesten, daneben gibt es weitere Produkte. Neben dem macOS-Betriebssystem von Apple ist auch Linux weit verbreitet, mit stetig steigender Beliebtheit. Während es lange Zeit hauptsächlich nur von Enthusiasten und IT-Spezialisten verwendet wurde, hatte sich das über die letzten Jahre etwas geändert. Das „schönste Linux der Welt“, die Variante Linux Deeping 20, ist sehr beliebt. Zudem greifen manche Notebook-Hersteller aus Kostengründen mittlerweile häufiger zu Linux als vorinstalliertes Betriebssystem – das brachte das Open Source System in viele neue Haushalte.

Doch mit steigendem Erfolg ist das System natürlich auch bei Angreifern beliebter geworden. IT-Sicherheit ist ein wichtiges Thema, weshalb das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) eine wichtige Rolle zukommt. Im März dieses Jahres wurde bereits eine Sicherheitslücke im Linux Kernel gemeldet. Diese Warnung wurde nun am 10.5. aktualisiert und verschärft – Risikostufe 5 (hoch). Betroffen sind folgende Unterarten des Betriebssystems: UNIX, Linux, die Versionen Open Source Linux Kernel, Red Hat Enterprise Linux, Ubuntu Linux, SUSE Linux, Oracle Linux und Red Hat Virtualization.
Informationen zu Updates und wie die Sicherheitslücke behoben werden kann, finden Nutzer auf den jeweiligen Seiten der Anbieter, und müssen zum Teil manuell installiert werden. Auch heise online berichtete darüber.

Nicht zuletzt deswegen bevorzugen viele Nutzer weiterhin von Windows. Zwar ist kein Betriebssystem vollständig sicher, aber durch die schnell implementierten und automatisch durchgeführten Windows-Updates werden solche Sicherheitslücken komfortabler geschlossen. Für viele Nutzer ist Windows nach wie vor das anwenderfreundlichste Betriebssystem.

Windows bietet hohe Benutzerfreundlichkeit

Ein Hauptgrund dafür, dass Betriebssystem von Microsoft nach so langer Zeit noch Marktführer ist und sich gegen zahlreiche Konkurrenten durchsetzen kann, ist die Benutzerfreundlichkeit des Systems. Anwendungen und Möglichkeiten sind so gestaltet, dass auch Menschen ohne fundierte IT-Kenntnisse schnell damit zurechtkommen. Während man sich bei anderen Betriebssystemen grundlegend mit deren Funktions- und Arbeitsweise auskennen muss, um sie optimal nutzen zu können, ist hier ein unmittelbarer Einstieg meist problemlos möglich.

Gerade im Unternehmensbereich ist eine solche einfache Handhabung eine Menge wert. So bietet Windows unter anderem eine intuitive Benutzeroberfläche, die es Anwendern erlaubt, sich schnell und einfach in dem System zurechtzufinden. Ebenfalls hilfreich ist die einfache Bedienbarkeit. Man muss keine Kürzel oder technischen Details kennen, um mit dem Betriebssystem arbeiten zu können. Alles lässt sich grundsätzlich per Mausklick einstellen und erreichen. So kommt es, dass immer mehr Firmen Windows 10 kaufen, um möglichst effizient und nutzerfreundlich arbeiten zu können.

Viele Anwendungen und Services sind kompatibel

Ein weiterer Grund für den anhaltenden Erfolg von Windows ist die hohe Kompatibilität des Betriebssystems. Nahezu alle Anwendungen und Programme können genutzt werden. Das Risiko ist somit gering, an ein Tool zu kommen, mit dem man nicht arbeiten kann, weil man das falsche Betriebssystem hat. Diese Gefahr ist bei anderen Systemen deutlich größer.

Diese hohe Kompatibilität ist vor allem auf die lange Erfolgsgeschichte zurückzuführen. Früher gab es deutlich weniger Konkurrenten und die Anwender haben sich an die Nutzung gewöhnt. Entsprechend haben sich auch Drittanbieter und Dienstleister auf Windows spezialisiert und erstellen ihre Produkte und Services vor allem für dieses Betriebssystem. Noch heute ist der Bekanntheitsgrad so groß, dass man zahlreiche Kundenpotenziale verschenkt, wenn man seine Leistungen ausschließlich auf ein anderes Betriebssystem konzentriert. Es ist derzeit nur schwer vorstellbar, dass sich diese Entwicklung in naher Zukunft umkehren wird.

Durch regelmäßige Updates Sicherheit und Komfort

Viele Nutzer entscheiden sich für Windows als Betriebssystem, weil sie durch regelmäßige Updates und Erweiterungen auf einem aktuellen Stand sind. Bestehende und neue Gefahren können so verringert und der Schutz des Systems als Ganzes erhalten werden. Neben den zusätzlichen Sicherheitsfeatures erhöhen Updates von Windows den Komfort des Systems. Es gibt immer wieder neue Designs und Gestaltungen und Schwierigkeiten, über die Nutzer klagen, werden durch Updates beseitigt.

In diesem Zusammenhang spielt SaaS (Software as a Service) eine wichtige Rolle. Heutzutage ist es nicht mehr nötig, Updates und Erweiterungen zu kaufen und zu installieren, um von ihnen profitieren zu können. Vielmehr bietet Microsoft seine Services über das Internet an, sodass man sie individuell nutzen kann.

Betriebssystem und zahlreiche Services aus einer Hand

Viele Nutzer empfinden es als angenehm, dass sie mit dem Betriebssystem alle Services aus einer Hand bekommen. So gehören zu dem System unter anderem ein Textverarbeitungsprogramm, ein Tabellenkalkulationsprogramm, ein Tool zur Erstellung von Präsentationen und weitere. Die Anwender müssen sich somit nicht alle Lösungen und Programme zusammensuchen, die sie brauchen, sondern bekommen diese direkt beim Kauf Ihres Betriebssystems geboten.

Hierdurch ist eine hohe Kontinuität bei der Arbeit gegeben. Die einzelnen Programme sind vergleichbar aufgebaut, sodass die Arbeit mit ihnen leicht möglich ist. Man muss sich nicht erst groß in unterschiedliche Funktionen und Leistungen einlesen, sondern kann diese häufig intuitiv nutzen. Ebenfalls von Vorteil ist, dass die einzelnen Lösungen perfekt aufeinander abgestimmt sind. Es gibt unter ihnen somit keine Kompatibilitätsprobleme und es können ganzheitliche Projekte angegangen und realisiert werden.

Windows bietet Anpassungsfähigkeit

Nicht zuletzt zeichnet sich Windows durch die Fähigkeit aus, sich individuell an die Nutzeranforderungen anzupassen. Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Designs, mit denen man das Betriebssystem auf die persönlichen Bedürfnisse anpassen kann. Ebenso ermöglicht das System, personalisierte Einstellungen vorzunehmen. Diese betreffen unter anderem die Helligkeit, die Geschwindigkeit und die Sicherheit.

Gerade Unternehmen haben durch diese Fähigkeit von Windows die Möglichkeit, die Effizienz bei ihren Arbeitsprozessen zu erhöhen. Gleichzeitig muss allerdings darauf geachtet werden, dass nicht das Design im Mittelpunkt steht, sondern die Funktionalität der einzelnen Anwendungen. Das bekannte Motto „form follows function“ muss daher auch bei der Einrichtung des eigenen Betriebssystems zum Tragen kommen. Nur wenn die gewählten Designs den Unternehmenszwecken dienen und die Arbeit der Belegschaft unterstützen, sind sie wirklich sinnvoll.

1 Kommentar

  1. Warum ist Windows als closed Source Anwendung mit seinem monatlichen patchday sicherer als ein System wie Linux das jederzeit und von jedem auf lücken überprüft werden und wo jeder mithelfen kann diese zuschließen ? Versteh ich nicht . Bei Windows schließt die ausschließlich Microsoft.

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