Neuer Prepaidtarif Xtra Click and Go von T-Mobile – Nur online und nur bedingt günstig

Neuer Prepaidtarif Xtra Click and Go von T-Mobile - Nur online und nur bedingt günstig

Obwohl T-Mobile angekündigt hatte, dies nicht zu tun, zog das Unternehmen nach der Einführung neuer Billig-Tarife der Konkurrenz nach. Seit gestern gibt es auch von T-Mobile eine Prepaidkarte, die dem inzwischen bekannten Schema entspricht: Online-Vermarktung, kein zusätzlicher Service und SIM only, also kein subventioniertes Handy. Die Gesprächsgebühren des neuen T-Mobile Prepaid-Tarifs Xtra Click&Go liegen zwar unter denen anderer T-Mobile-Prepaidtarife, im Vergleich mit Angeboten wie zum Beispiel simyo (Telespiegel-News vom 12.07.2005) legt sich die Begeisterung für das neue T-Mobile-Produkt jedoch rasch.

Zu jeder Zeit kosten Telefonate mit Anschlüssen in dem deutschen Festnetz und deutschen Mobilfunk-Netzen 30 Cent pro Minute. Lediglich netzinterne Telefonate mit anderen T-Mobile-Kunden sind mit 15 Cent günstiger. Die Abrechnung der Verbindungen erfolgt im 60/1-Takt, die erste Gesprächsminute wird also vollständig berechnet, danach erfolgte eine sekundengenaue Taktung. Für Verbindungen mit der eigenen Mailbox fallen innerhalb Deutschlands keine weiteren Kosten an. Der Versand von Kurzmitteilungen (SMS) kostet 15 Cent je Nachricht, eine MMS wird für marktübliche 39 Cent verschickt. Auch die Datenübertragung per GPRS und die Verwendung in einem Ausland ist möglich.

Einmalig 19,95 € fallen für die Bereitstellung der XtraCard an. Darin sind 10,- € Startguthaben enthalten. Nach der Bestellung, die nur über das Internet möglich ist, und der Bezahlung wird dem neuen Kunden seine SIM-Karte zugeschickt. Der legt sie in sein vorhandenes Handy ein und kann sofort telefonieren. Alle drei Monate muss das Guthaben mit mindestens 15,- € aufgestockt werden. Geschieht dies nicht, ist der Nutzer drei Monate lang nur noch erreichbar. Danach verfällt das eventuell noch vorhandene Guthaben und die SIM-Karte wird deaktiviert. Als Verfahrung für die Aufladung des Prepaid-Guthabens stehen verschiedene Methoden zur Verfügung. Wahlweise kann ein Betrag von 15,- €, 30,- € oder 50,- € auf das Xtra-Konto transferiert werden. Die Bezahlung erfolgt per Kreditkarte (Master oder Visa), per Lastschriftverfahren oder mit dem elektronischen Aufladeverfahren Cash&Go, das zum Beispiel an Tankstellen und Bankautomaten verfügbar ist.

Hat der Kunde Sorgen oder Nöte mit seiner Xtra Click&Go-Karte, kann er das Unternehmen per eMail erreichen. Oder er wählt für eine persönliche Beratung eine T-Mobile-Kurzwahl für 69 Cent pro Minute oder die Hotline für 79 Cent pro Minute. Jedes Extra, das über die reine Nutzung der SIM-Karte hinausgeht, wird also teuer. Ein Sprecher des Unternehmens nannte als Zielgruppe für das neue Prepaid-Angebot die bis 25-jährigen. Interessant ist dieser Tarif jedoch allenfalls für jene, die auf Guthabenbasis viele Gespräche in dem T-Mobile-Netz führen möchten.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


vier × zwei =

Die aktuellsten telespiegel Nachrichten
Surfspaß unterwegs – Der O2 my Prepaid Internet-to-Go Tarif mit Router

Surfspaß unterwegs

Der O2 my Prepaid Internet-to-Go Tarif mit Router

Mit dem my Prepaid Internet-to-Go-Tarif + Router bietet O2 einen Datentarif für alle an, die ihr WLAN überall hin mitnehmen wollen. Der Tarif ermöglicht das Surfen innerhalb von Deutschland und den anderen EU-Ländern und ist daher besonders für Personen geeignet, die viel unterwegs sind. […]

Brexit-Falle – Zusatzkosten beim Einkauf in britischen Onlineshops

Brexit-Falle

Zusatzkosten beim Einkauf in britischen Onlineshops

Aktuell häufen sich die Beschwerden von Verbrauchern, die Ware in britischen Onlineshops bestellt haben. Häufig fallen hohe Zusatzkosten an, da das Land nicht mehr zum EU-Binnenmarkt gehört. Die Händler informieren die Kunden meist jedoch nicht ausreichend über die zusätzlichen Kosten. […]

Zyklus-Apps – Intime Daten häufig ungefragt an Dritte weitergegeben

Zyklus-Apps

Intime Daten häufig ungefragt an Dritte weitergegeben

Millionen Frauen weltweit geben regelmäßig hochsensible Daten in Zyklus-Apps ein. Diese Daten werden jedoch nicht ausreichend geschützt und häufig ungefragt an Dritte weitergegeben. Dies zeigt eine Analyse von Forschern der Newcastle University und der Umeå University. […]