Wünschenswerte SMS-Benachrichtigung? – T-Mobile-Kunden erhalten automatisch neue Dienste

Wünschenswerte SMS-Benachrichtigung? - T-Mobile-Kunden erhalten automatisch neue Dienste

Zu jedem Mobilfunk-Anschluss gehört auch eine Mailbox, auf der Anrufer ihre Nachricht hinterlassen können, wenn der Handy-Inhaber nicht erreichbar ist. Jedoch ist auch das Abhören der hinterlassenen Nachrichten in den meisten Fällen kostenpflichtig und wenn die Anrufer mehrere Nachrichten aufgesprochen haben, die zudem aus nicht mehr als „Hallo, ich wollte mal hören, wie es Dir geht„ bestehen, ist es ärgerlich, für deren Abhören Geld bezahlt zu haben. Wird der Anrufbeantworter im Mobilfunk-Netz, die Mailbox, nicht zwingend benötigt, macht es also Sinn, sie zu deaktivieren. Schließlich gibt es auch noch andere Möglichkeiten, festzustellen, ob jemand einen Anrufversuch unternommen hat. Wie auch bei anderen Anbieter gibt es für Kunden in dem Mobilfunk-Netz von T-Mobile einen Service, der über Anrufe informiert, die verpasst wurden, weil das Handy ausgeschaltete oder der Mobilfunk-Anschluss besetzt war. Ebenso ist es dem Anrufer möglich, sich informieren zu lassen, wenn der gewünschte Gesprächspartner wieder erreichbar ist. Diese Dienste werden allerdings nur angeboten, wenn die Mailbox des Angerufenen deaktiviert wurde und keine Rufumleitung zu einem anderen Anschluss besteht. Der Angerufene zahlt dafür nichts, für diese Services übernimmt in der Regel der Anrufer die Kosten, die von seinem genutzten Tarif abhängig sind.

Um auch einmal das Handy ausschalten zu können, ohne sich fragen zu müssen, ob ausgerechnet in dieser Zeit ein wichtiger Kontakt angerufen hat, gibt es den Service Entgangene Anrufe per SMS. Vorausgesetzt dieser Dienst ist an dem T-Mobile-Anschluss aktiviert und der Anrufer übermittelt seine Rufnummer, wird dem Anrufer eine SMS zugesandt, wenn er sein Handy wieder einschaltet. In dieser Kurzmitteilung werden die Informationen übermittelt, wann welcher Anrufer versucht hat, den Kunden zu erreichen (gilt nicht für Anrufe von Service-Rufnummern). Der Dienst greift auch, wenn der angerufene Anschluss während des Anrufversuchs besetzt war. So kann sich ein Anschluss-Inhaber über die Anrufversuche eines Zeitraums von bis zu fünf Tagen informieren lassen, ohne sein Handy eingeschaltet gehabt zu haben. Der Service ist sogar für beide Beteiligte, den Anrufer und den Angerufenen kostenfrei. Er ist sicherlich eine gute Alternative zu einer aktivierten Mailbox.

Die Funktion Rückruf bei Besetzt dürfte aus dem Festnetz bekannt sein. Wenn der Angerufene bereits telefoniert und deshalb der Anschluss besetzt ist, ist eine Ansage zu hören. Die bietet dem Anrufer an, ihn zurückzurufen, sobald der gewünschte Gesprächspartner das aktuelle Gespräch beendet hat und der Anschluss dadurch wieder frei ist. Das funktioniert allerdings nur, wenn der Anrufer den Dienst Rückruf bei Besetzt aktiviert hat und die Funktion Anklopfen bei dem angerufenen Kunden deaktiviert wurde. Der Anrufer übernimmt selbstverständlich auch dann, wenn er sich über den Dienst Rückruf bei Besetzt verbinden lässt, die Kosten für die entstehende Verbindung.

Seit einigen Tagen gibt es bei T-Mobile den neuen Dienst Rückrufbitte per SMS. Ist der Anschluss nicht erreichbar oder kann der Anruf aus einem anderen Grund nicht entgegen genommen werden, hört der Anrufer eine Ansage und kann dann seine Rückrufbitte hinterlassen. Der Angerufene erhält dann eine SMS, die neben der Nachricht auch die Rufnummer des Bittstellers und den Zeitpunkt seines Anrufs enthält. Der Service ist bald für alle Kunden verfügbar, er wird automatisch bereitgestellt. Soll er deaktiviert, kann das über den Kundeservice von T-Mobile erfolgen. Die Kosten für die Verbindung während der Ansage muss der Anrufer übernehmen.

Einen weitere neuen Service präsentiert T-Mobile mit dem Dienst Anruferinnerung per SMS. Dabei ist allerdings fraglich, ob alle Kunden damit einverstanden sind, dass er an ihrem Anschluss automatisch bereitgestellt wird. Ist das Handy des Angerufenen während eines Anrufversuchs ausgeschaltet, erhält der Anrufer entgeltlich eine Kurzmitteilung (SMS), sobald der Besitzer sein Mobiltelefon wieder in das T-Mobile-Netz einbuchen lässt. Dadurch könnten jedoch unliebsame Anrufer herausfinden, welche Nutzungsgewohnheiten der Kunde hat. Und insbesondere da dieser Service nicht direkt von dem Kunden aktiviert, sondern selbsttätig freigeschaltet wird, läuft der Kunde Gefahr, ein Stück seiner Privatsphäre zu verlieren. Deshalb sollte der Dienst Anruferinnerung per SMS bei dem Kundenservice des Anbieters T-Mobile (T-Mobile-Kurzwahl 2202) deaktiviert werden, wenn der Kunde nicht wünscht, dass seine Anrufer darüber informiert werden, wann er sein Handy einschaltet. Das geht unserer Meinung nach nämlich niemanden etwas an.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


siebzehn − 2 =

Die aktuellsten telespiegel Nachrichten
Unlimitiertes Datenvolumen – der „Freenet FUNK unlimited“-Tarif

Unlimitiertes Datenvolumen

Der „Freenet FUNK unlimited“-Tarif

Freenet FUNK bietet mit dem unlimited Tarif unlimitiertes LTE-Datenvolumen für 99 Cent pro Tag. Der Tarif wird über eine App gesteuert und kann täglich gekündigt oder gewechselt werden. Es besteht zudem die Möglichkeit, den Tarif bis zu 30 Tage pro Jahr zu pausieren. […]

Avast und AVG – Sicherheitslücke in Anti-Virenprogrammen entdeckt

Avast und AVG

Sicherheitslücke in Anti-Virenprogrammen entdeckt

Sicherheitsexperten entdeckten in den Anti-Virenprogrammen Avast und AVG eine zehn Jahre alte Sicherheitslücke. Nutzer, die nur selten mit dem Internet verbunden sind, sollten die installierte Version überprüfen und gegebenenfalls das herausgegebene Patch installieren. […]

Achtung Betrug - Angebliche Anrufe von Europol und Interpol auf dem Handy

Achtung Betrug

Angebliche Anrufe von Europol und Interpol auf dem Handy

Vermehrt erhalten Handybesitzer englischsprachige Anrufe, die angeblich von den Polizeibehörden Europol oder Interpol kommen. Inzwischen werden auch vermehrt Anrufe in deutscher Sprache vorgenommen. Die Täter behaupten meist, den Betroffenen seien persönliche Daten gestohlen worden und Kriminelle würden diese Daten nutzen, um Straftaten zu begehen. […]

Urteil – mobilcom-debitel muss 12,25 Mio. Euro an Bundeshaushalt zahlen

Urteil

mobilcom-debitel muss 12,25 Mio. Euro an Bundeshaushalt zahlen

Mobilcom-debitel muss im Rahmen eines Gewinnabschöpfungsverfahrens 12,25 Millionen Euro an den Bundeshaushalt bezahlen. Grund hierfür ist der Unrechtsgewinn, den der Anbieter mit überhöhten Rücklastschriftpauschalen erzielt hat. Geklagt hatte der Deutsche Verbraucherschutzverband gegen den Mobilfunkanbieter. […]