Die Hotspot-Flatrate von AOL – Unbegrenzt surfen ohne eigenen DSL-Anschluss

aol

Nutzer eines Notebooks oder eines vergleichbaren Geräts, das mit einer WLAN-Karte ausgestattet ist, können auch unterwegs in dem Internet surfen. Die Verbindung wird dann drahtlos über einen sogenannten Hotspot hergestellt. Davon gibt es auch in Deutschland einige, vor allem an öffentlichen Plätzen und in Gastronomie-Unternehmen sind solche Hotspots zu finden. Die wenigsten dieser Angebote sind jedoch kostenfrei. Nutzer, die sich über den Hotspot eines Anbieters einwählen, zahlen für die Zeit, in der sie diese Verbindung nutzen. Die Preise sind sehr unterschiedlich, zwei Euro pro Stunde ist dabei bereits ein sehr günstiges Angebot.

Auch AOL bietet diesen Dienst an diversen Hotspots an, etwa 300 dieser Wireless Access Points, der schnurlosen Zugangspunkte, gibt es verteilt auf 25 deutsche Städte. Für Kunden, die einen DSL-Anschluss von AOL nutzen, entstehen für die Verwendung der Hotspots nur die von zuhause gewohnten Gebühren. Doch um die DSL-Anschlüsse von AOL unterwegs an einem der Hotspots nutzen zu können, muss der Kunde zuhause keinen eigenen DSL-Anschluss haben. AOL rechnet die Verbindungsgebühren in diesem Fall entweder auf Guthabenbasis ab oder der Kunde nutzt die neue AOL Hotspot Flatrate.

Für monatlich 4,99 € kann unbegrenzt über die Hotspots von AOL gesurft werden, die an öffentlich zugänglichen Orten in Ahrensburg, Berlin, Bielefeld, Bochum, Dresden, Düsseldorf, Essen, Esslingen, Frankfurt, Gelsenkirchen, Göttingen, Gröbenzell, Hamburg, Hannover, Kiel, Köln, Leipzig, Lohhof, Lübeck, Lüneburg, München, Norderstedt, Nürnberg, Oberhausen, Potsdam, Saarbrücken, Saarlouis und Stuttgart zu finden sind. Dabei ist der Kunde nicht monatelang an einen Vertrag gebunden, denn eine Mindestvertragslaufzeit gibt es nicht, es muss lediglich eine Kündigungsfrist von einem Monat eingehalten werden. Eine Einrichtungsgebühr fällt ebenfalls nicht an, also kann man mit der Flatrate unbegrenzt zum Pauschalpreis von 4,99 € pro Monat über den AOL WLAN-Hotspot seiner Wahl surfen. Es wird lediglich erwartet, dass bei der Nutzung in einem Gastronomiebetrieb pro Stunde mindestens ein Getränk verzehrt wird. Und das ist wohl zu verkraften, wenn man bedenkt, dass mit dem Flatrate-Angebot von AOL die Grundgebühr für den DSL-Anschluss und den Festnetz-Anschluss im eigenem Heim gespart werden kann.

Weitere Informationen

DSL-Angebote für DSL-Einsteiger
DSL-Wechsler-Angebote
DSL-Flatrate – Vergleich
Fragen und Antworten zu DSL
WLAN Hotspot per Smartphone einrichten

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


vierzehn − neun =

Die aktuellsten telespiegel Nachrichten
Onlinebanking

PSD2 – Online-Zahlungen werden sicherer, aber komplizierter

Im September 2019 treten neue Regelungen entsprechenden der PSD2 in Kraft. Dazu zählt auch die sogenannte starke Kundenauthentifizierung. Bank- und Zahlungsdienstleister-Kunden müssen sich dann bei einer Zahlung durch einen... mehr
urteile-internet

Urteil – Posten von Fotos einer Ausstellung in Facebook-Gruppe

Ein Facebook-Nutzer nahm Fotos von Exponaten einer Ausstellung auf und postete sie in einer geschlossenen Facebook-Gruppe. Die Exponate seinen Teil eines Sammelwerkes und die Fotos der Öffentlichkeit zugänglich gemacht word... mehr
Telekom Speedbox

Die neue Speedbox – Mobiler Hotspot der Telekom

Die neue Speedbox ist ein mobiler Hotspot der Telekom, den es mit zwei unterschiedlichen Tarifen gibt. Sie bietet Kunden LTE-Geschwindigkeiten und den Anschluss von Endgeräten per LAN oder WLAN. Die Akkulaufzeit beträgt bis... mehr
geld

Verbotene Internet-Casinos – Deutsche Banken verdienen mit

Online-Casinos sind in Deutschland illegal. Doch die Betreiber argumentieren, das Verbot verstoße gegen EU-Recht. Dass dies nicht so ist, ist in einem Urteil nachzulesen. Doch die Behörden setzen das Verbot nicht ausreichen... mehr
Bundeskartellamt

Facebook – Bundeskartellamt beschränkt Datenzusammenführung

Das Bundeskartellamt hat Facebook eine Zusammenführung der Nutzerdaten aus seinen Diensten und Webseiten Dritter verboten. Erst wenn der Nutzer dem explizit zustimmt, dürfen die Daten miteinander zu einem Datensatz verfloch... mehr
Bitcoin

Gründer von Kryptogeldbörse tot – Kein Passwort für Kundenguthaben

Es wurde der plötzliche Tod des 30-jährigen Gründers der Kryptogeldbörse Quadriga CX gemeldet. Es heißt, er habe als einziger das Passwort, den Private Key, für den Bereich gekannt, in dem die Kundengelder liegen. Nun s... mehr