Kreative Ausrede – Autofahrer benötigte Handy als Kieferstütze

Handy am Steuer

Es ist schon erstaunlich, womit sich manche Autofahrer während der Fahrt beschäftigen können, Radiosender suchen, Cheeseburger essen, Zigaretten drehen, Zeitung lesen und natürlich telefonieren. Die Handynutzung während der Fahrt ist gesetzlich verboten und die Grauzonen zwischen telefonieren und das Handy neben sich liegen haben, wurde von vielen Gerichten bereits deutlich aufgehellt. So ist es verboten, auch nur einen Blick auf das Handy-Display zu werfen (Urteil), geschweige denn, das Mobiltelefon in die Hand zu nehmen. Dieses konsequente Handyverbot am Steuer dürfte eigentlich jedem Autofahrer hinlänglich bekannt sein, doch manche können es anscheinend einfach nicht lassen.

Ein Mann aus Thüringen stand wegen dieses Verbots vor Gericht. Er sagte dem Richter am Amtsgericht Sondershausen, er habe das Handy lediglich als Stütze für seinen wackeligen Unterkiefer benötigt. Diese Aussage versuchter er durch das Knacken seiner Knochen zu untermauern, das er durch entsprechende Kopfbewegungen erzeugte. Der Richter jedoch hatte dafür kein Verständnis, er verurteilte ihn zu einem Bußgeld. Zudem soll er von der Führerscheinstelle auf Fahrtauglichkeit geprüft werden. Denn wenn jemand angeblich eine Hand für das Festhalten seines Kiefers benötige, nehme er nur eingeschränkt an dem Straßenverkehr teil.

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