Mitglieder des Online-Marktplatzes eBay bekommen derzeit eine Nachricht. Darin macht das Unternehmen darauf aufmerksam, dass manche Markeninhaber und Hersteller Einwände gegen den Verkauf ihrer Produkte über das Internet haben. Sie möchten den Onlinehändlern, also auch dem stetig ansteigenden Anteil gewerblicher Verkäufer bei eBay verbieten, ihre Waren in dem Internet zu verkaufen. Denn sie befürchten den Verfall ihres Markenwertes, wenn ihre Produkte im Internet ohne ihre Kontrolle und wesentlich günstiger angeboten werden. Für die Verbraucher bedeutet das weniger Auswahl beim Online-Shopping und dass der von dem Hersteller festgelegte Preis nicht unterboten wird. eBay bittet daher seine Nutzer um Unterstützung in Form einer Unterschrift auf eine Petition. Die Beschwerde richtet sich an die EU. Die prüft derzeit gültige, aber wohl nicht mehr zeitgemäße Rechtsvorschriften. Mit der Petition möchte eBay `die zuständigen Stellen der EU auffordern, das europäische Wettbewerbsrecht so zu ändern, dass den aus unserer Sicht unfairen Handelsbeschränkungen Grenzen gesetzt werden´, heißt es von eBay. Das solle den Online-Händlern ermöglichen, auf Online-Marktplätzen in einen `fairen Wettbewerb mit anderen Händlern´ zu treten und Konsumenten sollen dadurch von mehr Auswahl und möglichst günstigen Preisen profitieren.
Mitglieder, die die `Petition gegen die Beschränkung des Online-Handels´ unterschreiben wollen, können das online tun. Dafür klicken sie auf den entsprechenden Link in der von eBay gesendeten internen Nachricht. Nach der erneuten Eingabe des eBay-Passworts werden die bei eBay hinterlegten Personendaten übernommen und die Petition angezeigt. Mit einem Klick fügt der Nutzer seinen Namen der Petition zu und hat sie somit unterzeichnet. Die Bitte zur Unterzeichnung der Petition erhalten alle innerhalb der EU ansässigen eBay-Mitglieder.
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