Hohe Rechnung – Mann surfte mobil im Ausland für über 50.000 Euro

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Mobiles Internet ist bequem, zeitgemäss und zumindest im Inland und mit dem passenden Tarif bereits recht günstig. Eine Flatrate für die mobile Datennutzung in einem der D-Netze, also dem leistungsstarken Mobilfunknetz von Vodafone und T-Mobile, kostet monatlich rund 30,- €. Diese Flatrates deutscher Anbieter gelten, wie auch die für Telefonate, nur innerhalb Deutschlands. Bei der Nutzung im Ausland fallen die Roamingkosten des ausländischen Providers für die Weiterleitung in seinem Netz an.

Das weiß nun auch ein Kunde des Mobilfunkanbieters o2. Er verwendete seine Datenflatrate zum Download von Filmen auf seinen Laptop bei einem Aufenthalt in Frankreich. Der Fernfahrer aus Schleswig-Holstein glaubte, dass mit der Grundgebühr seiner Flatrate alle Kosten für seine mobile Internetnutzung abgedeckt seien, auch im Ausland. Der französische Netzbetreiber Orange France berechnete jedoch 62,31 € pro Minute. Bei der Nutzungsdauer von insgesamt 13 Stunden fielen so 51.716,64 € zuzüglich Mehrwertsteuer an.

Zwar reduzierte o2 Germany den Rechnungsbetrag bereits um 12.929,16 €, wenn sich aber der französische Anbieter nicht ebenfalls kulant zeigt, muss der Kunde noch immer 38.787,48 € zahlen. Rechtlich ist an der Rechnung nichts auszusetzen, jedoch berechnet Orange France einen ungewöhnlich hohen Preis für das mobile Surfen ausländischer Gäste in ihrem Netz. Normal sind nämliche Minutenpreise von „nur„ rund 10,- €.

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