Studie – Unternehmen nutzen Internet für Bewerber-Auswahl

Die Bewerbung für den neuen Job ist geschrieben und abgeschickt. Nun heißt es warten. Darauf, dass sich das Unternehmen entscheidet, für oder gegen ein Bewerbungsgespräch mit dem potentiellen Mitarbeiter. Dass viele Unternehmen auch das Internet befragen, bevor sie über eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch entscheiden, ist vielen Arbeitnehmern gar nicht bewusst. Eine negative Aussage über die Branche in einem Blog oder die Fotos von der letzten Party können also Chancen auf den Arbeitsplatz verderben. Das zeigte kürzlich wieder eine Umfrage, die im Juli von der dimap im Auftrag des Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) durchgeführt wurde.

Es wurden 500 Unternehmen befragt, von denen mehr als ein Viertel das Internet als Entscheidungshilfe zu Rate zieht. Insbesondere große Unternehmen suchen online nach Informationen über eventuelle Arbeitnehmer. Fast 80 Prozent dieser Firmen durchsuchen das Internet bereits vor der Einladung zu einem Bewerbungsgespräch. Rund ein Drittel der Unternehmen, die Informationen über Bewerber in dem Internet suchen, erkundigt sich auch in sozialen Netzwerken wie beispielsweise Facebook.

Ein Viertel der Unternehmen stellt Bewerber aufgrund der in dem Internet gefundenen Informationen nicht ein. Jedoch erklärt auch mehr als die Hälfte der Unternehmen, dass Bewerber wegen dort gefundener Angaben für sie interessant wird. So sind beispielsweise Hobbies oder soziales Engagement für viele Unternehmen ein Pluspunkt. Dreiviertel der Unternehmen stören sich jedoch an negativen Aussagen über die Arbeit oder das Arbeitsumfeld. Bewerber, deren Aussagen in dem Internet von denen in ihrer Bewerbung abweichen, hält rund die Hälfte der Unternehmen für unglaubwürdig. Und auch sehr private Bilder ihrer Bewerber in dem Internet empfinden viele Firmen als negativ.

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