gettings für alle – Relaunch des Werbeprogramms für Handys

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Es ist gerade mal etwa zwei Monate her, dass E-Plus sein Werbeprogramm gettings eingestellt hat, um es zu überarbeiten und in diesem Zuge allen Kunden kündigte. (telespiegel-News vom 12.08.2010) Das alte Modell des Werbeprogramms war nur für Nutzer eines Handytarifs oder Discounters in dem E-Plus-Mobilfunknetz verfügbar, also zum Beispiel auch für blau.de– und simyo-Kunden. Die Nutzer erklärten sich bereit, Werbung auf ihrem Handy zu empfangen und erhielten dafür eine Gutschrift für ihren Handytarif.

Nun startete gettings erneut und ist jetzt für Kunden in allen deutschen Mobilfunknetzen verfügbar. Jetzt können also auch diejenigen gettings nutzen, die ein Handy mit Vertrag haben. Und damit ist eine Klientel dazugekommen, die häufiger telefoniert als die Nutzer von Prepaidkarten, und zwar etwa zehnmal so viel, wie eine Studie an der Universität für Wissenschaft und Technik in Aalto, Finnland ergab. In welchen Bereichen diese Nutzer sich darüber hinaus noch von den Prepaid-Telefonierern unterscheiden und für mobile Applikationen eventuell offener und womöglich auch preis-unsensibler sind, bleibt abzuwarten. Das Konzept ist jedoch vollkommen verändert. Die Nutzer bekommen weder Freiminuten noch Prepaidguthaben für ihre aktive Mitgliedschaft. Statt dessen können sie von ihrem Handy aus abfragen, welches Geschäft in ihrer Nähe Rabatte oder Gutscheine anbietet und diese verwenden.

Dafür ist es nötig, dass das Mobiltelefon des Nutzers eine Standortabfrage per GPS zulässt. Die meisten modernen Handys ermöglichen das bereits. Alternativ zum ansurfen der mobilen Internetseite von gettings unter m.gettings.de können sich Nutzer eine App herunterladen, dass sie über Angebote in der Nähe informiert. Bisher ist die App für das iPhone erhältlich, demnächst soll die für Android folgen. Auch bei der Verfügbarkeit des Dienstes gibt es noch Einschränkungen. Er startete im Rhein/Ruhrgebiet und soll sukzessiv in ganz Deutschland verfügbar gemacht werden.
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