Interpol bittet um Hilfe – Gesuchte in Sozialen Netzwerken und Chat-Räumen vermutet

interpol

Bereits mehrfach wandte sich Interpol auf der Suche nach Verbrechern erfolgreich an die Internet-Nutzer. (telespiegel-News vom 08.10.2007 und 06.05.2008) Nun bittet sie die Öffentlichkeit erneut um Hilfe.

Im Rahmen der Aktion „Infra-Red 2010„ (International Fugitive Round-Up and Arrest – Red Notices) sucht sie nach Verurteilten und Verdächtigen in 29 Ländern, darunter auch Deutschland. Nach der ersten Phase dieser Aktion waren von den 450 Flüchtigen, denen schwere Straftaten wie Mord, Kindesmissbrauch, Vergewaltigung und Drogenhandel zur Last gelegt werden, weltweit 107 Gesuchte gefasst worden. Interpol bezeichnet die Operation als „sehr erfolgreich„.Die noch nicht gefunden Straftäter werden weiterhin gesucht. Derzeit konzentriert sich die Suche auf 26 Flüchtige, die nach Angaben von Interpol wahrscheinlich in Sozialen Netzwerken und in Chat-Räumen anzutreffen sind. Ihnen wird unter anderem Menschenhandel, Mord und sexueller Missbrauch von Kindern vorgeworfen. Darunter sind auch acht Flüchtige, deren Haftbefehl in Deutschland ausgestellt wurde, unter anderem der wegen Doppelmordes zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilte und seit Jahren auf der Flucht befindliche Norman Volker Franz. Viele der Flüchtigen vermuten wohl, davon gekommen zu sein, erklärt Interpol (The International Criminal Police Organization). Mit dieser Operation mache Interpol deutlich, dass dem nicht so sei, heißt es auf der Webseite der Organisation in Lyon.

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