Studienergebnis – Geringer Erlös für Spammer bei großem Schaden für Gesellschaft

Hoher Verlust und geringe Gewinne durch Spam-Emails

Millionenfach wird täglich Spam versendet, jene unerwünschten Emails mit Werbebotschaften, Halbwahrheiten und dubiosen Angeboten. In Deutschland, das teilte das Sicherheitsunternehmen eleven heute mit, steigt das Spam-Aufkommen derzeit wieder, in den letzten rund drei Monaten um etwa 115 Prozent. Nicht wenige Spam-Emails haben in Deutschland ihren Ursprung. Das Land belegt den dritten Platz bei dem weltweit größten Spamaufkommen.

Der Versand von einer Millionen Spam-Emails koste die Spammer zwischen 20 und 50 Dollar. Deshalb lohne sich der Versand bereits, wenn lediglich eine von 25.000 Spam-Emails ihren Zweck erfülle, erklären die Forscher Justin Rao und David Reiley. Die IT-Experten von Microsoft und Google haben das Ergebnis einer gemeinsamen Studie veröffentlicht. Demnach richte Spam einen wesentlich höheren Schaden an, als er den Spammern Gewinn bringe. Weltweit entstehe durch Spam ein Schaden von über 16 Milliarden Dollar. Der Ertrag durch Spam-Emails belaufe sich aber auf nur 160 Millionen Dollar. Die Forscher liefern auch einen Lösungsansatz: „Wenn die Kosten für Spammer steigen, rechnet es sich wirtschaftlich einfach nicht mehr.“ Dadurch könnte das Spam-Aufkommen entsprechend sinken.

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