Neue Prepaidtarife – O2 bietet „Surfen ohne Verfallsdatum“

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Mit „Surfen ohne Verfallsdatum„ bezeichnet der Mobilfunkanbieter O2 seine neuen Prepaidtarife für Smartphones. Diese lösen O2 Loop ab und gelten ab 7. August 2014. Sie beinhalten eine Mitnahme des noch unverbrauchten Datenvolumens. Der Teufel steckt jedoch im Detail.

Die neue Tarifstruktur beinhaltet einen Basistarif und fünf Smartphone-Pakete, auf die auch Loop-Bestandskunden wechseln können. Die Pakete enthalten eine Flatrate zu anderen O2-Kunden sowie Freieinheiten (Minuten oder SMS) und ein Datenvolumen. Im Paket Smart S für 6,99 Euro stehen dem Kunden 50 Freieinheiten sowie 50 MB bei maximal 7,2 MBit/s zur Verfügung. Im Paket Smart M für 9,99 Euro steigen die Zahl der Freieinheiten auf 200 und das Datenvolumen auf 250 MB. Im Paket Smart L für 14,99 Euro steigt nur das Datenvolumen auf 500 MB an, möglich ist hier aber eine Downloadgeschwindigkeit von maximal 21,1 MBit/s. Das Paket Smart XL beinhaltet dann 1 GB Datenvolumen bei gleicher Geschwindigkeit. Anspruchsvolle Vielnutzer können das All-in-Paket wählen. Hier gibt es für 29,99 Euro eine komplette Flatrate, aber unverständlicherweise nur eine Geschwindigkeit von maximal 7,2 MBit/s. Außerdem ist das Datenvolumen wieder auf 500 MB beschränkt. Um das auszugleichen, kann der All-in-Tarif optional für 39,99 Euro mit 2 GB und für 49,99 Euro mit 5 GB Datenvolumen gewählt werden.

Verbraucht der Kunde mehr als seine im gewählten Smart-Tarif enthaltenen Freieinheiten, werden weitere Minuten oder SMS mit jeweils 9 Cent berechnet. Wichtig: Ist nicht genug Guthaben auf dem Kundenkonto verfügbar, wird der gewählte Smart-Tarif im Folgemonat nicht aktiviert. Stattdessen greift der Basistarif, der mit 9 Cent pro Minute und SMS (auch zu anderen O2-Kunden!) sowie mit 99 Cent pro Tag bei maximal 30 MB mit maximal 7,2 MBit/s Downloadgeschwindigkeit berechnet wird. Hier müssen Prepaid-Kunden zusätzlich darauf achten, dass stets genug Guthaben verfügbar ist. Denn wer in den Basistarif fällt, nimmt u. a. auch kein Datenvolumen mit.

O2 wirbt mit mehr Flexibilität durch die neuen Tarife. Denn die Kunden können ungenutztes Datenvolumen in den neuen Monat übertragen. Bucht der Kunde beispielsweise einen Prepaid-Tarif mit 50 MB Datenvolumen und verbraucht nur 30 MB, kann er die übrigen 20 MB in den Folgemonat mitnehmen. Diese werden dann zuerst verbraucht. Anschließend stehen die regulären 50 MB zur Verfügung. Die übertragbare Menge ist aber nie größer als das jeweilige Datenvolumen des Tarifes. Dadurch endet die Flexibilität und das „Surfen ohne Verfallsdatum„ für das jeweilige Datenvolumen nach 60 Tagen automatisch. Denn wer beispielsweise in zwei Monaten hintereinander von 50 MB nur 10 MB verbraucht, hat im dritten Monat keine 80 MB zusätzlich zur Verfügung. Eine kleine Mogelpackung.

Dem steigenden Bedarf an Datenvolumen werden die neuen Tarife kaum gerecht. Wer viel surft, muss direkt einen der größeren Tarife wählen. Dieser ist aber im Vergleich zu Verträgen mit Monatszahlung relativ teuer, wie unser Tarifvergleich zeigt. So sind die Smart-Tarife vor allem eine Option für Kunden, die viele Bekannte im O2-Netz haben und vom kostenlosen Telefonieren innerhalb des Netzes profitieren können.

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