„Handyvertrags-Agenten“ – Polizei warnt vor Betrüger-Masche

falle

Die Frankfurter Kriminalpolizei berichtet von einer Masche, die Betrüger verwenden, um sich auf Kosten ihrer Opfer zu bereichern. Ihre Opfer bleiben auf hohen Rechnungen sitzen und machen sich sogar strafbar. In dem vergangenen Jahr sei dadurch ein Schaden in einem oberen sechsstelligen Bereich entstanden und weil die Masche weitestgehend unbekannt sei, sei sie für die Betrüger besonders einfach anzuwenden, warnt die Kriminalpolizei eindringlich.

Angeblich lukrativer Nebenjob

Die „Handyvertrags-Agenten“-Masche erklärt die Polizei folgendermaßen: In einem Chat in den sozialen Medien oder über eine Dating-App wird der Kontakt zu meistens jungen Opfern hergestellt. Während eines persönlichen Kennenlernens bieten die Betrüger ihren Opfern einen vermeintlich lukrativen Nebenjob an.
Die Opfer sollen in einem ihnen genannten Geschäft Mobilfunkverträge abschließen. Die Betrüger locken die Opfer mit einer Provision für jeden abgeschlossenen Handyvertrag. Das in dem Vertrag enthaltene Smartphone nehmen die Betrüger an sich und verkaufen es weiter. Sie versprechen ihren Opfern, dass die von einen abgeschlossenen Mobilfunkverträge anschließend von ihrem Bekannten storniert werden.

Handyvertrags-Agenten = alles gelogen

Der Mobilfunkvertrag wird aber nicht aufgelöst und auch die versprochene Prämie erhalten die Opfer meistens nicht. Sie sind nun Vertragsnehmer eines Mobilfunkvertrags und müssen dessen Kosten bezahlen. Zudem kann ihr Handeln weitere Konsequenzen haben, denn sie haben sich des Betruges beziehungsweise der Beihilfe zum Betrug strafbar gemacht. Der Rat der Polizei lautet deshalb: „Schließen Sie keine Verträge ab, wenn Sie nicht beabsichtigen, diese selbst zu nutzen!“

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