Urteil - Gutscheine müssen mindestens drei Jahre Gültigkeit haben

Urteil

Gutscheine müssen mindestens drei Jahre Gültigkeit haben

Im Internet bot ein Händler Erlebnisgutscheine an, die gegen Hubschrauberflüge, Fallschirmsprünge und ähnliches eingetauscht werden konnten. In seinen AGB erklärte der Anbieter, der Gutschein verfalle ersatzlos, wenn er nicht innerhalb eines Jahres ab Kauf in Anspruch genommen worden sei. Dagegen klagten Verbraucherschützer. Die Gutscheingültigkeit müsse mindestens drei Jahre betragen, kritisierten sie. […]

Urteil zum Phishing bei Onlinebanking

Urteil

Phishing-Opfer hat Rückzahlungsanspruch gegen Bank

Der Computer eines Bankkunden war mit dem Trojaner SpyEye infiziert. Dadurch wurde er von dem Onlinebanking aus auf eine Phishing-Webseite umgeleitet. Dort wurde er aufgefordert, 100 TAN-Nummern einzugeben. Der Kunde folgte der Aufforderung. Einige Tage später waren 6.000 Euro von seinem Konto abgebucht. Der Kunde verklagte die Bank auf Rückzahlung des Geldes. […]

Smartphone App Akne

Mehr als nur ein Makel

Akne-Apps für das Smartphone

Moderne Mobiltelefone können dank diverse Zusatzprogramme zu einem Universalgerät werden. Schließlich gibt es kaum ein Problem, für das es keine App gibt. Zum Beispiel können Applikationen installiert werden, die das Handy zum Navigationsgerät machen, zur […]

Post auf Facebook kostete Azubi den Ausbildungsplatz

Ab zum Arzt und dann Koffer packen

Ausbildungsplatz durch Facebook-Post verloren

Eine Frisörin in Ausbildung liess sich von ihrem Arzt krankschreiben und postete auf Facebook folgenden Satz: Ab zum Arzt und dann Koffer packen. Danach flog sie nach Mallorca. Ihr Lehrherr las den Eintrag und kündigte ihr fristlos. Dagegen klagte die ehemalige Auszubildende. […]

Urteil des Bundesgerichtshofs

Urteil des BGH

Haftung eines Anbieters für Handlung durch Reseller

Die Verbraucherzentralen klagten gegen ein Telekommunikationsunternehmen. Verträge für dessen Preselection wurde diversen Kunden von Resellern, also auf eigenen Rechnung arbeitenden Wiederverkäufern, untergeschoben. Das Unternehmen hafte nicht für die Handlungen der Reseller, urteilte der Bundesgerichtshof. […]

Haftung für Link

Urteil des BGH

Haftung Minderjähriger

Ein Minderjähriger verlinkte auf seiner Webseite eine P2P-Internetseite, auf der urheberrechtlich geschützte Musikstücke zum Download angeboten wurden. Der Minderjährige könne sich nicht auf den Minderjährigenschutz berufen, urteilte auch der Bundesgerichtshof. Er sei in diesem Fall für die Verletzung fremder Urheberrechte verantwortlich. […]

Urteil - Keine Haftung des Inhabers bei Urheberrechtsverletzung über Hotel-WLAN

Urteil

Keine Haftung des Inhabers bei Urheberrechtsverletzung über Hotel-WLAN

Ein Hotel-Inhaber hatte seinen Gästen ein verschlüsseltes und passwortgeschütztes WLAN überlassen. Seine Gäste hatte er angewiesen, keine strafbaren Handlungen über das Funknetzwerk zu vollziehen. Ein Gast hatte das WLAN genutzt, um darüber in einer P2P-Tauschbörse eine Urheberrechtsverletzung zu begehen. Dafür sei der Hotelinhaber nicht haftbar, urteilte das Gericht. […]

Urteil - Keine Haftung für Überweisungen aus Phishing-Atacke

Urteil

Keine Haftung für Überweisungen aus Phishing-Atacke

Ein Rentner schloss einen Arbeitsvertrag mit einer ausländischen Firma. Seine Aufgabe war es, Geld, das auf sein von ihm zur Verfügung gestelltes Bankkonto einging, in eine elektronische Währung umzuwandeln. Ein Kreditinstitut, deren Kundin rund 9000 Euro durch eine Phishing-Atacke entwendet und auf das Konto des Rentners überwiesen war, verlangte von ihm die Erstattung des Betrages. […]

Urteil des OLG erlaubt  Online-Videorekorder Aufzeichnung, aber keine Weiterleitung der RTL-Sendungen.

Urteil

Save.TV darf RTL-Sendungen aufzeichnen aber nicht weiterleiten

In der von dem Bundesgerichtshof an das Oberlandesgericht Dresden zurückgewiesenen Sache entschied das OLG im Rechtsstreit zwischen dem Online-Videorekorder Save.TV und dem Medienunternehmen RTL endgültig. Der Dienst darf zwar die Sendungen entsprechend dem Kundenwunsch automatisiert aufzeichnen, sie aber derzeit nicht an seine Kunden weiterleiten. […]

Urteil zur Haftung bei Browsergame Nutzung durch Minderjährigen

Urteil

Entgelte für Browsergame bei Nutzung durch Minderjährige

Ein Minderjähriger hatte den Telefonanschluss seines Vaters genutzt, um die kostenpflichtige Premium-Rufnummer eines Anbieters anzurufen. Damit hatte er zusätzliche Features für die Nutzung in einem Browserspiel gekauft. So waren Kosten in Höhe von 430,- Euro in drei Monaten entstanden. Der Vater verlangte die eingezogenen Beträge zurück. […]

Hausgewinnspiel Urteil von BGH bestätigt

Urteil von BGH bestätigt

Hausgewinnspiel im Internet war unerlaubt und Betrug

Ein Mann hatte trotz vorheriger Bedenken seiner Rechtsberatung und Unstimmigkeiten mit den Behörden ein von ihm 600.000,00 EURO Quiz-Spiel genanntes Glücksspiel im Internet gestartet. Die meisten Einnahmen aus diesem Hausgewinnspiel verwendete er für eigene Zwecke. Das Landgericht München hatte ihn zu zwei Jahren Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt. Der BGH bestätigte das Urteil, wodurch es rechtskräftig wurde. […]

Urteil - Umzug mit DSL und Telefonanschluss

Urteil

Kunden können bei Umzug bestehenden Vertrag mitnehmen

Ein Kunde wollte samt seines Vertrages über ein Komplettpaket, bestehend aus Festnetz-Telefonanschluss und DSL-Anschluss samt DSL-Flatrate, innerhalb seines Wohnortes umziehen. Er bat den Anbieter, den Vertrag an seinem neuen Wohnsitz fortzuführen. Doch das Unternehmen weigerte sich und bot einen neuen Vertrag mit anderen Konditionen an. […]

Urteile

Urteil

Keine Gebühren für Auszahlung von Prepaidguthaben im Mobilfunk

Die Verbraucherzentralen hatten gegen Mobilfunkanbieter geklagt und dabei diverse Klauseln der Geschäftsbedingungen moniert. Das Landgericht Kiel entschied bei einer Klage gegen klarmobil unter anderem, dass der Mobilfunkanbieter bei einer Kündigung der Prepaidkarte keine Gebühren für die Auszahlung des restlichen Guthabens verlangen darf. […]

Urteil

Urteil

Internetcafe haftet eventuell für Rechtsverletzungen seiner Kunden

Ein Kunde eines Internetcafes hatte einen Film in eine Filesharing-Tauschbörse geladen. Der Betreiber des Cybercafes erhielt von dem Rechteinhaber eine Abmahnung und, als er nicht reagierte, eine Unterlassungserklärung. Zu Recht, urteilte das Gericht, denn der Betreiber des Internetcafes hätte Schutzmaßnahmen ergreifen müssen, damit seine Kunden keine derartigen Urheberrechtsverstöße vornehmen können. […]

Über Urteil

Die Gerichtsentscheidungen aus dem Bereich der Telekommunikation betreffen zahlreiche Themen. Häufig geht es in den Urteilen darum, was Anbieter oder Nutzer dürfen oder welche Vorgaben erfüllt werden müssen. Ein Urteilsspruch zu diesen Themen war aber nicht nur von deutschen Gerichten wie dem Bundesgerichtshof (BGH) nötig, auch der Europäische Gerichtshof (EuGH) hatte bereits einige Entscheidungen zu treffen.

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