DSL beschleunigen – 10 Tipps für schnelleres Internet

DSL beschleunigen

Ist die Internetverbindung zu langsam, müssen nicht immer der DSL-Anbieter oder die Telefonleitung verantwortlich sein. Häufig bremsen ein ungünstig platzierter WLAN-Router, veraltete Hardware, fehlerhafte Einstellungen oder Programme im Hintergrund die Datenübertragung. Wer sein DSL beschleunigen und die Internetgeschwindigkeit erhöhen möchte, sollte deshalb zunächst die Ursache finden.

Mit den folgenden zehn Tipps lässt sich ein langsamer DSL-Anschluss überprüfen und optimieren. Viele Maßnahmen sind kostenlos und können dafür sorgen, dass die vorhandene Bandbreite besser ausgenutzt wird. Allerdings gilt: Die technisch mögliche Geschwindigkeit der DSL-Leitung lässt sich durch Software nicht beliebig erhöhen.

1. DSL-Geschwindigkeit messen und Bandbreite prüfen

Bevor Sie Ihre DSL-Verbindung beschleunigen, sollten Sie die tatsächlich erreichte Internetgeschwindigkeit messen. Dafür eignet sich etwa der kostenlose DSL-Speedtest von telespiegel.de.

Ein Geschwindigkeitstest ermittelt insbesondere zwei Werte:

  • Downloadgeschwindigkeit: Wie schnell Daten aus dem Internet heruntergeladen werden.
  • Uploadgeschwindigkeit: Wie schnell Daten ins Internet übertragen werden.

Zusätzlich geben viele Geschwindigkeitstests die Latenz (Ping) an. Sie beschreibt die Reaktionszeit der Verbindung und ist beispielsweise bei Videokonferenzen und Onlinespielen wichtig.

Für möglichst aussagekräftige Ergebnisse sollten Sie:

  • den Computer über ein LAN-Kabel direkt mit dem Router verbinden,
  • laufende Downloads, Cloud-Synchronisierungen und Updates beenden,
  • andere Geräte während der Messung möglichst nicht aktiv nutzen,
  • gegebenenfalls VPN-Verbindungen vorübergehend trennen und
  • mehrere Messungen zu unterschiedlichen Tageszeiten durchführen.

Vergleichen Sie anschließend die gemessenen Werte mit den vertraglich vereinbarten Geschwindigkeiten. Entscheidend sind dabei nicht allein die beworbene maximale Bandbreite, sondern auch die im Produktinformationsblatt angegebenen normalerweise verfügbaren und minimalen Datenübertragungsraten.

2. DSL-Router überprüfen und neu starten

Ein Router verarbeitet den Datenverkehr zwischen dem Internetanschluss und den angeschlossenen Geräten. Funktioniert er nicht richtig, kann die Internetverbindung langsam oder instabil werden.

Ein Neustart kann vorübergehende Probleme beheben. Trennen Sie den Router gegebenenfalls kurz vom Stromnetz und warten Sie nach dem Einschalten, bis die DSL-Verbindung wieder vollständig aufgebaut ist. Prüfen Sie außerdem, ob für das Gerät eine aktuelle Firmware verfügbar ist. Solche Updates können Fehler beseitigen, die Stabilität verbessern und Sicherheitslücken schließen. Bei älteren Geräten sollte kontrolliert werden, ob das verbaute DSL-Modem die verwendete Anschlusstechnik unterstützt. Nicht jeder Router eignet sich beispielsweise für VDSL mit Supervectoring.

Weitere Informationen zu Routern, Modems und Anschlussgeräten bietet unser Ratgeber DSL-Hardware – Router und Modem im Überblick.

3. DSL-Synchronisationsrate im Router kontrollieren

Wer seine DSL-Geschwindigkeit erhöhen möchte, sollte zwischen der Geschwindigkeit der Internetverbindung und der tatsächlichen DSL-Synchronisationsrate unterscheiden. Die Synchronisationsrate beschreibt, mit welcher Datenrate sich das DSL-Modem mit der Gegenstelle im Netz synchronisiert hat. Sie ist ein wichtiger Anhaltspunkt dafür, welche Leistung die Leitung grundsätzlich bereitstellen kann. Bei einer FRITZ!Box finden Sie diese Informationen insbesondere unter Internet > DSL-Informationen. Die Bezeichnungen können je nach Router und Firmware abweichen.

Interessant sind insbesondere:

  • aktuelle DSL-Datenrate im Download und Upload,
  • vom Modem geschätzte Leitungskapazität,
  • Signalqualität beziehungsweise Signal-Rausch-Abstand und
  • Fehlerzähler und Verbindungsabbrüche.

Ist bereits die DSL-Synchronisationsrate deutlich niedriger als erwartet, kommen primär eine schlechte Leitung, Störungen oder eine vom Anbieter vorgegebene Begrenzung infrage. Zeigt der Router dagegen eine hohe Synchronisationsrate, während der Speedtest deutlich niedriger ausfällt, können Ursachen im Heimnetz, bei der Auslastung der Verbindung oder im Netz des Anbieters liegen.

Wichtig: Die angezeigte DSL-Synchronisationsrate entspricht nicht unmittelbar der nutzbaren Downloadgeschwindigkeit. Für die Datenübertragung werden auch technische Protokollinformationen benötigt.

4. WLAN optimieren und Internet schneller machen

Ein häufiger Grund für langsames Internet ist nicht der DSL-Anschluss selbst, sondern die drahtlose Verbindung zwischen Router und Endgerät. Wände, Decken, große Entfernungen und benachbarte Funknetze können die Übertragungsgeschwindigkeit erheblich reduzieren. Dadurch wirkt DSL langsam, obwohl am Router die gebuchte Bandbreite zur Verfügung steht.

Folgende Maßnahmen können helfen:

  • Den WLAN-Router möglichst zentral und erhöht aufstellen.
  • Den Router nicht hinter Möbeln oder in einem geschlossenen Schrank platzieren.
  • Abstand zu möglichen Störquellen wie anderen Funkgeräten halten.
  • Bei geeigneter Entfernung das 5-GHz- oder 6-GHz-Frequenzband verwenden, sofern Router und Endgerät es unterstützen.
  • Bei größerer Entfernung gegebenenfalls das reichweitenstärkere 2,4-GHz-Band nutzen.
  • Die automatische Kanalwahl überprüfen.
  • Nach Möglichkeit einen aktuellen WLAN-Standard verwenden.

Eine ausführliche Erklärung der Funktechnik bietet unser Artikel WLAN – Grundlagen, Standards und Geschwindigkeit.

Reicht das WLAN-Signal nicht in alle Räume, können ein WLAN-Repeater, ein Mesh-System oder zusätzliche Access Points helfen. Auch die Möglichkeiten, das WLAN zu verstärken, werden in einem eigenen Ratgeber beschrieben.

Alternativ kann ein Netzwerk über die Stromleitungen im Haus eingerichtet werden. Welche Vor- und Nachteile diese Technik hat, erklärt unser Artikel Powerline – Netzwerk über die Steckdose.

Entscheidend ist: Eine bessere WLAN-Verbindung kann die tatsächlich nutzbare Geschwindigkeit am Endgerät erhöhen. Sie macht die DSL-Leitung selbst jedoch nicht schneller.

5. Netzwerkkabel und DSL-Verkabelung kontrollieren

Auch Kabel und Anschlüsse können die DSL-Geschwindigkeit begrenzen oder Verbindungsprobleme verursachen. Überprüfen Sie zunächst, ob die Kabel zwischen Telefondose, DSL-Router und Computer richtig angeschlossen und unbeschädigt sind. Bei einem DSL-Anschluss sollte insbesondere die Verbindung zwischen der Telefondose und dem Router kontrolliert werden. Ungeeignete Verlängerungen, beschädigte Kabel oder fehlerhafte Hausverkabelungen können die Signalqualität beeinträchtigen. Verwenden Sie möglichst die vom Routerhersteller empfohlenen Anschlusskabel und vermeiden Sie unnötige Zwischenverbindungen.

Bei einer LAN-Verbindung ist außerdem zu prüfen, welche Geschwindigkeit die Netzwerkanschlüsse und Kabel unterstützen. Ein älterer Anschluss mit lediglich 100 Mbit/s kann etwa einen schnelleren Internetanschluss ausbremsen. Wer mehr über die Einrichtung von Internetanschlüssen erfahren möchte, findet weitere Hinweise unter Internet einrichten – Schritt für Schritt.

6. Hintergrundprogramme und Downloads überprüfen

Manchmal ist die DSL-Verbindung schnell genug, aber andere Anwendungen beanspruchen bereits einen großen Teil der verfügbaren Bandbreite.

Typische Ursachen sind:

  • automatische Windows-Updates,
  • Cloud-Synchronisierungen und Online-Backups,
  • Downloads von Computerspielen und Software,
  • Videostreaming auf anderen Geräten,
  • große Dateiübertragungen und
  • unerwünschte oder schädliche Programme.

Unter Windows können Sie im Task-Manager und Ressourcenmonitor kontrollieren, welche Prozesse Netzwerkressourcen beanspruchen. Auch viele Router bieten eine Übersicht über die angeschlossenen Geräte und deren Datenverkehr. Beenden Sie nicht benötigte Übertragungen oder verschieben Sie größere Downloads auf Zeiten mit geringer Netzauslastung.

Einige Router besitzen eine Priorisierungsfunktion (Quality of Service, kurz QoS). Damit lassen sich unter anderem Videokonferenzen oder andere zeitkritische Anwendungen bevorzugt behandeln. Diese Funktion erhöht zwar nicht die gesamte DSL-Bandbreite, kann aber die Nutzung einer ausgelasteten Internetverbindung verbessern.

7. Virenscanner und Computerleistung kontrollieren

Auch Sicherheitssoftware kann die Geschwindigkeit beim Surfen beeinflussen. Moderne Virenscanner prüfen unter anderem Webseiten und heruntergeladene Dateien auf mögliche Gefahren. Bei fehlerhaften Einstellungen, Softwarekonflikten oder einer starken Auslastung des Computers können Webseiten verzögert angezeigt werden, obwohl die DSL-Verbindung ausreichend schnell ist. Besonders problematisch können mehrere gleichzeitig aktive Virenscanner mit Echtzeitschutz sein. Sie beanspruchen zusätzliche Systemressourcen und können sich gegenseitig behindern. Prüfen Sie deshalb, ob Ihre Sicherheitssoftware aktuell ist und ob mehrere Schutzprogramme gleichzeitig arbeiten.

Wichtig: Deaktivieren Sie den Virenschutz nicht dauerhaft, nur um die Internetgeschwindigkeit zu erhöhen. Sinnvoller ist es, die Ursache eines möglichen Softwarekonflikts zu ermitteln.

Weitere Hinweise finden Sie in unserem Ratgeber zu Anti-Spam-Programmen und im Bereich Sicherheit im Internet.

8. DSL-Optimierer und Tuning-Programme: Was bringen sie?

Im Internet werden zahlreiche Programme als DSL-Optimierer, DSL-Beschleuniger oder Internet-Tuning-Tools angeboten. Sie versprechen eine schnellere Internetverbindung durch veränderte Netzwerkeinstellungen. Solche Programme können jedoch die physikalischen Grenzen eines DSL-Anschlusses nicht überwinden. Ist die DSL-Leitung beispielsweise auf 50 Mbit/s synchronisiert, kann ein Optimierungsprogramm daraus keinen echten 100-Mbit/s-Anschluss machen.

Frühere DSL-Tuning-Programme veränderten unter anderem TCP-Einstellungen, Paketgrößen oder andere Netzwerkparameter. Bei modernen Betriebssystemen werden viele dieser Werte bereits automatisch angepasst. Manuelle Veränderungen können deshalb wirkungslos bleiben oder die Verbindung sogar verschlechtern. Besonders vorsichtig sollten Nutzer bei Programmen sein, die eine erhebliche Beschleunigung ohne nachvollziehbare technische Erklärung versprechen.

Empfehlung: Statt eines vermeintlichen DSL-Beschleunigers sollten zuerst Router, DSL-Synchronisation, WLAN, Netzwerkauslastung und die tatsächlich verfügbare Bandbreite überprüft werden. Diese Maßnahmen sind in der Regel sinnvoller als pauschale Eingriffe in die Windows-Netzwerkkonfiguration.

9. Bei dauerhaft langsamem DSL den Anbieter kontaktieren

Liegt die tatsächliche Internetgeschwindigkeit dauerhaft deutlich unter den vertraglich vereinbarten Werten, sollte der verwendete DSL‑Anbieter die Verbindung überprüfen. Vorher empfiehlt es sich, mehrere Messungen über eine LAN-Verbindung durchzuführen und die Ergebnisse zu dokumentieren.

Für einen formellen Nachweis einer erheblichen Minderleistung steht die Breitbandmessung der Bundesnetzagentur zur Verfügung. Mit der entsprechenden Desktop-App kann eine Messkampagne durchgeführt werden.

Wird nach dem offiziellen Verfahren eine erhebliche Abweichung von der vertraglich vereinbarten Leistung nachgewiesen, können unter den gesetzlichen Voraussetzungen Rechte auf Minderung des Entgelts oder außerordentliche Kündigung bestehen. Ein einzelner Speedtest genügt dafür normalerweise nicht.

Wer dagegen einen vollständigen Verbindungsabbruch oder häufige Störungen feststellt, findet weitere Hinweise im Ratgeber Internet geht nicht – Störungen und Probleme beheben.

10. Schnelleren DSL-Tarif oder andere Anschlusstechnik prüfen

Manchmal lässt sich die Internetgeschwindigkeit mit den bisherigen Maßnahmen nicht weiter erhöhen, weil die technische Grenze des Anschlusses oder die vertraglich vereinbarte Bandbreite erreicht ist.

Dann kann ein Tarifwechsel oder eine andere Anschlusstechnik sinnvoll sein. Je nach Wohnort sind etwa VDSL-Anschlüsse mit 50, 100 oder 250 Mbit/s verfügbar. Voraussetzung ist, dass die entsprechende DSL-Technik am Anschluss bereitgestellt werden kann. Wie sich höhere Geschwindigkeiten über Kupferleitungen erreichen lassen, erklärt unser Artikel DSL-Vectoring – mehr Geschwindigkeit über Kupferkabel.

Mit unserem DSL-Verfügbarkeitscheck können Sie prüfen, welche Anschlussarten und Geschwindigkeiten an Ihrer Adresse angeboten werden. Ein DSL-Vergleich hilft anschließend bei der Auswahl eines passenden Tarifs.

Ist DSL am Standort grundsätzlich zu langsam, kommen möglicherweise alternative Internetzugänge infrage, insbesondere Glasfaser, Kabelinternet, Mobilfunk oder Satelliteninternet.

DSL zu langsam? Ursachen und Lösungen im Überblick

Mit der folgenden Übersicht lassen sich typische Geschwindigkeitsprobleme schneller eingrenzen.

ProblemMögliche UrsacheEmpfohlene Lösung
Internet nur über WLAN langsamSchwaches Signal oder FunkstörungenRouter besser positionieren, WLAN optimieren, LAN testen
DSL-Synchronisation zu niedrigLeitungsproblem, Störungen oder begrenztes AnschlussprofilVerkabelung kontrollieren, Anbieter kontaktieren
Internet abends besonders langsamHohe Netzauslastung oder gleichzeitig aktive GeräteMehrfach messen, Heimnetz prüfen, gegebenenfalls Anbieter kontaktieren
Downloads langsam, Webseiten schnellÜberlasteter Downloadserver oder andere laufende ÜbertragungenAndere Downloadquelle testen, Hintergrundprogramme prüfen
Nur ein Computer ist langsamSoftware, Treiber oder HardwareNetzwerkauslastung und Treiber kontrollieren
DSL-Router veraltetAlte Modemtechnik oder LeistungsgrenzenFirmware aktualisieren, gegebenenfalls Router austauschen
DSL erreicht die TarifgrenzeVertraglich oder technisch begrenzte BandbreiteSchnelleren Tarif oder andere Anschlusstechnik prüfen

Häufige Fragen zum Beschleunigen von DSL

Wie kann ich meine DSL-Geschwindigkeit erhöhen?

Prüfen Sie zunächst die Internetgeschwindigkeit mit einem Speedtest und vergleichen Sie diese mit der DSL-Synchronisationsrate im Router. Anschließend sollten WLAN, Router, Kabel und laufende Downloads kontrolliert werden. Ist die maximale Anschlussgeschwindigkeit bereits erreicht, hilft gegebenenfalls nur ein schnellerer Tarif oder eine andere Anschlusstechnik.

Kann man DSL kostenlos schneller machen?

Ja, wenn die vorhandene Bandbreite durch ein Problem im Heimnetz nicht vollständig genutzt wird. Eine bessere Routerposition, ein Firmware-Update, das Beenden unnötiger Downloads oder der Wechsel von WLAN auf LAN können die nutzbare Geschwindigkeit verbessern. Die technische Obergrenze der DSL-Leitung steigt dadurch allerdings nicht.

Bringt ein DSL-Optimierer wirklich mehr Geschwindigkeit?

In den meisten Fällen nicht. Moderne Betriebssysteme optimieren viele Netzwerkeinstellungen automatisch. Ein DSL-Optimierer kann die physikalische Bandbreite der Telefonleitung nicht erhöhen. Ungeeignete Änderungen können die Verbindung sogar verschlechtern.

Warum ist DSL trotz schneller Leitung langsam?

Eine hohe DSL-Synchronisationsrate bedeutet nicht automatisch, dass jedes Endgerät diese Geschwindigkeit erreicht. WLAN-Störungen, laufende Downloads, langsame Server, überlastete Router oder Probleme im Providernetz können die tatsächliche Datenübertragung begrenzen.

Kann ein neuer Router DSL schneller machen?

Ein neuer Router kann die Leistung verbessern, wenn das bisherige Gerät die Anschlusstechnik nicht vollständig unterstützt, fehlerhaft arbeitet oder das WLAN ausbremst. Ist die DSL-Leitung bereits durch die Anschlussbedingungen begrenzt, führt ein Routerwechsel aber nicht zwangsläufig zu einer höheren Synchronisationsrate.

Welche DSL-Geschwindigkeit ist für zu Hause empfehlenswert?

Das hängt von der Anzahl der Nutzer und den Anwendungen ab. Für alltägliches Surfen, Streaming und Homeoffice reichen häufig 50 bis 100 Mbit/s aus. Nutzen mehrere Personen gleichzeitig datenintensive Anwendungen, kann ein schnellerer Anschluss sinnvoll sein. Weitere Informationen bietet unser Ratgeber Welche Internetgeschwindigkeit ist die richtige?.

Warum ist meine Downloadgeschwindigkeit niedriger als die DSL-Bandbreite?

Die DSL-Synchronisationsrate enthält auch technische Übertragungsinformationen. Zudem können WLAN, Netzwerkgeräte, Server und die aktuelle Auslastung die nutzbare Downloadgeschwindigkeit verringern. Deshalb liegt die tatsächlich erreichbare Datenrate normalerweise unter der angezeigten DSL-Synchronisationsrate.

Fazit: DSL beschleunigen beginnt mit der richtigen Diagnose

Wer DSL schneller machen möchte, sollte nicht sofort einen neuen Router kaufen oder ein Optimierungsprogramm installieren. Der wichtigste Schritt ist zunächst die Feststellung, wo Geschwindigkeit verloren geht.

Zeigt der Router eine ausreichende DSL-Synchronisationsrate, lohnt sich die Überprüfung des Heimnetzes. Ist dagegen bereits die DSL-Verbindung zu langsam, sollten Verkabelung und Anschluss durch den Anbieter geprüft werden.

Erst wenn die vorhandene Technik vollständig ausgereizt ist, wird ein schnellerer DSL-Tarif oder ein Wechsel auf Glasfaser, Kabelinternet oder eine andere Zugangstechnik interessant.