Einwahlprogramme, die sich auf dem Computer der Internet-Nutzer installieren und Internet by Call Verbindungen automatisch über eine andere als die eingestellte Standardverbindung des Internetanschluss herstellen, werden Dialer genannt. Viele User haben bereits unliebsame Bekanntschaft mit Dialern gemacht, die sich unbemerkt installieren und den Computer dann über eine teure Service-Rufnummer in das Internet einwählen. In Deutschland müssen Dialer bei der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) registriert sein. Die Registrierung erfolgt nur, wenn das Programm bestimmte Mindestanforderungen erfüllt. Diese Regelung gilt seit August 2003, bis April diesen Jahres lagen der Regulierungsbehörde Registrierungsanträge für etwa 3,5 Millionen Einwahlprogramme vor. Davon wurden knapp 968.000 Dialer registriert, die Registrierungen von rund 430.000 Dialern musste die RegTP jedoch wieder entziehen, weil sich die Einwahlprogramme im nachhinein als nicht rechtskonform erwiesen. Die Kosten für diesen Verwaltungsaufwand trug bisher der Steuerzahler.
Zukünftig wird die Regulierungsbehörde laut § 142 des neuen Telekommunikationsgesetzes (TKG) für die Bearbeitung von Registrierungsanträgen für Dialer Gebühren und Auslagen erheben. Dadurch könnte das Registrieren unseriöser Dialer auf „gut Glück„ seltener werden und die Allgemeinheit wird finanziell entlastet. Das Gesetz besagt, dass das Entgelt so hoch sein muss, „dass die mit den Amtshandlungen verbundenen Kosten gedeckt sind„. Die Höhe der Gebühren, die die RegTP verlangen wird, ist bisher jedoch noch nicht klar, berichtet Dialerschutz.de. Diese Entscheidung muss das Bundeswirtschaftsministerium in Absprache mit dem Bundesfinanzministerium treffen. Experten gehen von einer baldigen Entscheidung aus.
Ab 2026 werden Steuerbescheide in Deutschland in der Regel nur noch digital bereitgestellt. Papier gibt es nur auf Wunsch. Was bedeutet das für Bürgerinnen, Bürger und Kanzleien? Hier erfährst du verständlich, was sich ändert – und wie du dich vorbereitest. […]
Die Telekom-Tochter congstar behauptete, ihr Online-Kundencenter werde 2025 abgeschaltet – und drängte damit Kunden zum App-Download. Doch das stimmte gar nicht. Ein Gerichtsurteil deckt nun auf, wie weit der vermeintliche App-Zwang wirklich ging. […]
Smartphones sind attraktive Ziele für Cyberangriffe. Bereits durch einfache Maßnahmen, kann das Risiko für Attacken reduziert werden. Hierzu zählen unter anderem das regelmäßige Neustarten oder deaktivierte Funkverbindungen. […]
Das Oberlandesgericht Bamberg hat in seinem Urteil entschieden, dass die Sperrung mehrerer Social-Media-Kanäle eines Influencers durch eine Plattformbetreiberin nicht ohne Weiteres zulässig ist. Insbesondere stellte das Gericht fest, dass die bloße Weiternutzung eines weiteren Kanals keine automatisierte Umgehung der Sperrmaßnahme darstellt. […]
United Internet bündelt seine Telekommunikationsaktivitäten und verkauft die Netztochter 1&1 Versatel konzernintern an die 1&1 AG. Für Endkunden bleiben die bekannten Marken wie 1&1, IONOS, GMX oder WEB.DE bestehen. Der Artikel erklärt verständlich, welche Produkte die Unternehmen anbieten und was der mögliche Verkauf der Domain-Handelsplattform Sedo bedeutet. […]
Eine Chrome-Schwachstelle wurde aktiv von Cyberkriminellen ausgenutzt. Google hat mittlerweile ein Notfall-Update bereitgestellt, das dringend installiert werden sollte. Chrome-Nutzer müssen ihren Browser neu starten, um das Update zu aktivieren. […]
Hinterlasse jetzt einen Kommentar