Mobilfunknummermitnahme bei Anbieterwechsel – Rufnummernportierung kann teuer sein

Schwarzes Schaf

Bei einem Wechsel zu einem anderen Anbieter können Mobilfunkkunden seit etwa einem Jahr ihre bisherige Mobilfunknummer mitnehmen. Die Rufnummer, Daten- oder Faxnummer wird samt Vorwahl in das andere Mobilfunknetz portiert. Für den Mobilfunkkunden ändert sich lediglich die Kurzwahl der Mailbox und die Servicenummern des zuständigen Netzbetreibers. Eine Rufnummernportierung (MNP) können Vertragskunden und Nutzer einer Guthaben-Karte durchführen lassen.

Selbstverständlich ist eine Rufnummernmitnahme für den Verbraucher nicht frei von Kosten. Die Portierungsgebühren, die „Auslösekosten„ für eine Rufnummer, unterscheiden sich je nach Anbieter und wurden seit Einführung der MNP nicht verändert.

Normalerweise fällt für die Mitnahme der bisherigen Rufnummer eine Gebühr von etwa 20,- bis 30,- € an. Ein Provider, der Anbieter „Alphatel„, ist dabei jedoch eine Ausnahme. Die Tochtergesellschaft der „Drillisch AG„ verlangt eine Portierungsgebühr von über 100 €. Manche Provider verlangen ebenfalls eine Gebühr, wenn der Neukunde mit seiner Rufnummer zu ihnen wechselt.

Mobilfunkkunden, die eine Rufnummernmitnahme planen, sollten sich deshalb vorher über die anfallenden Gebühren des bisherigen und des zukünftigen Mobilfunkanbieters informieren.

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