Mobile Datenübertragung per UMTS – Vodafone und T-Mobile starten HSUPA

mobilfunkfrequenzen

Die Versteigerung der UMTS-Lizenzen fand vor rund sieben Jahren statt. Seitdem hat sich einiges getan. Die Technik wird die dritte Generation (3G) des Mobilfunk genannt, denn vor ihr war die Zeit des analogen und danach des digitalen Mobilfunk mit dem GSM-Standard. Der Ausbau des UMTS-Netzes wird vorangetrieben, der größte Teil der Bevölkerung kann bereits UMTS nutzen. Vor allem in Ballungsgebieten ist die UMTS-Versorgung kein Problem mehr.

Die Zukunft hat also begonnen, die mobile Datenübertragung erreicht inzwischen die von einem DSL-Anschluss gewohnten Geschwindigkeiten. Mit UMTS sind theoretische Download-Geschwindigkeiten von bis zu 2 Mbit pro Sekunde möglich. Das entspricht einem DSL 2000-Anschluss. Faktisch werden aber `nur´ maximal 384 Kbit/s erreicht.

Doch eine Technik namens HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) ist der Datenturbo für den Download. Sie ermöglicht Downloads zwischen 1,8 Mbit/s und 7,2 Mbit/s, je nachdem wie gut das Netz am Standort des Nutzers ausgebaut ist. Diese Technik wird bereits in den UMTS-Netzen der deutschen Netzbetreiber eingesetzt. Nur E-Plus bildet die Ausnahme.

Auch für den Datenfluss in die andere Richtung, den Upload, kann ein Datenbeschleuniger eingesetzt werden. Diese Technik nennt sich HSUPA (High Speed Uplink Packet Access). Bis zu 1,45 Mbit pro Sekunde können damit über das UMTS-Netz versendet werden, tatsächlich und nicht nur theoretisch. Ohne HSUPA wären es lediglich maximal 384 Kbit/s. Mit dem Ausbau der Aufrüstung auf HSUPA hat Vodafone nun begonnen. Zuerst wird UMTS auch mit dem Upload-Beschleuniger in 50 großen Städten wie Dortmund, Düsseldorf, Essen, Köln, Frankfurt, Saarbrücken, Stuttgart und Karlsruhe zur Verfügung stehen. Mitte des nächsten Jahres soll dann das gesamte Vodafone UMTS-Netz mit dem Datenbeschleuniger für den Upload ausgerüstet sein. Auch T-Mobile meldete, noch in diesem Jahr mit der Aufrüstung auf HSUPA zu beginnen und die Arbeiten ebenfalls Mitte des nächsten Jahres abgeschlossen haben zu wollen. Die passenden Endgeräte werden die Kunden selbstverständlich auch bei den Netzbetreibern erhalten können.

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