Das Thema Datenschutz ist in der heutigen Zeit von großem Interesse. Diskussionen um die Vorratsdatenspeicherung, um elektronische Datenspeicherungen auf Chips z. B. von Kundenkarten und die Informationssammlungen durch Gewinnspiele und Bonusprogramme haben die Menschen für das Thema sensibilisiert. Und wo Menschen in Sorge sind, da sind meist auch Betrüger nicht weit, die aus der Angst ihrer potentiellen Opfer Profit schlagen wollen.
Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI) warnt vor einer Masche, mit der die Sorge gutgläubiger Bürger ausgenutzt wird. Die Betroffenen erhalten unerwünschte Werbeanrufe von einem angeblichen Bundesamt für Datenschutz. Man habe Daten der Angerufenen in dem Internet gefunden, erklären die Anrufer. Dieses Bundesamt gibt es jedoch gar nicht. Und ebenso unwahr ist die Behauptung, das angebliche Bundesamt für Datenschutz könne die Informationen gegen eine Gebühr von 59,- € aus dem Internet entfernen. Der echte Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit hat Strafanzeige gestellt.
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