Nicht täuschen lassen – Vertragsfalle auf Nachahmungen der Skype-Website

falle

Immer wieder gibt es Anbieter, die in ihren Internetauftritten mit eigentlich kostenloser Software Profite machen wollen. Dabei wählen die Betrüger gerne bekannte, kostenfreie Software wie den Browser Firefox, das Reinigungstool CCleaner oder das Packprogramm 7-Zip. Auf einen weiteren dieser Fälle machten die österreichischen Verbraucherschützer aufmerksam. Dahinter steckt aber eine Firma aus Deutschland, die für sie kein Unbekannter mehr ist.

Das Unternehmen Content Services Ltd. betreibt ebenfalls die Website opendownload.de, auf der versucht wird, arglosen Internetnutzern den Zugriff auf eigentlich kostenlose Software für rund 100 Euro pro Jahr bei 2 Jahren Laufzeit zu verkaufen. Das neue Projekt des Unternehmen zielt auf Interessenten an dem populären, kostenlosen Internettelefonie-Programm Skype.

Unter der Domain skype.at, die auf dem ersten Blick der offiziellen Skype-Website skype.com ähnelt, bietet der Betreiber die neuste Version des kostenlosen Programms zum Download an. Zuvor soll der Nutzer jedoch seine persönlichen Daten angeben. Nicht sofort ersichtlich ist der Hinweis, dass durch ein Klick auf den Anmeldebutton angeblich ein kostenpflichtiger Vertrag zustande kommt und auf sein Widerrufsrecht soll der Nutzer bei seiner Anmeldung auch gleich verzichten.

Verbraucherschützen raten Internetnutzern, die in derartige Fallen getappt sind, den Rücktritt von dem angeblichen Vertrag zu erklären. Zahlungsaufforderungen des Unternehmens soll nicht Folge geleistet werden. Auch wenn diese unseriösen Firmen mit Klagen drohen, solle sich der Nutzer nicht einschüchtern lassen. Auf eine Klage lassen es die dubiosen Unternehmen nämlich meist ohnehin nicht ankommen.

Nicht nur auf skype.at, sondern auch auf den Domains skyp.at, scyp.de, scype.de, skyp.de und scipe.de hat die Firma Content Services Ltd. diesen Köder ausgeworfen, erklärte Skype gegenüber pressetext. Der Internettelefonie-Anbieter Skype habe bereits rechtliche Schritte eingeleitet. Um Risiken zu vermeiden ist es immer ratsam, Software direkt bei dem Hersteller bzw. dem Anbieter herunter zu laden.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


vier − eins =

Die aktuellsten telespiegel Nachrichten
Suchtgefahr für Kinder – Bundesprüfstelle prüft Spiel-App Coin Master

Suchtgefahr für Kinder

Bundesprüfstelle prüft Spiel-App Coin Master

Coin Master ist eine Spiele-App, bei der Nutzer eigene virtuelle Dörfer erschaffen können. Nun steht die App in der Kritik, eine Suchtgefahr für Kinder und Jugendliche zu sein, da eine Art Glücksspiel simuliert wird. Die Bundesprüfstelle hat nun ein Indizierungsverfahren eingeleitet. […]

Advanced Mobile Location – Verbessertes Notrufsystem kann Leben retten

Advanced Mobile Location

Verbessertes Notrufsystem kann Leben retten

Die Notruf-Technologie ermöglicht eine exakte Ortung von Personen, die sich in einer akuten Notlage befinden und Hilfe ersuchen. Diese Möglichkeit der Ortung kann im Ernstfall Menschenleben retten. Im September 2019 wurde das Notruf-System bundesweit gestartet. […]