Abofallen im Internet – Verbraucherzentrale bietet Musterbrief für Betroffene

Rechnung durch Abofalle

Die Versprechen auf den Internetseiten klingen verlockend. Informationen über besonders günstige Einkaufsmöglichkeiten, Einblicke in die eigene Zukunft oder monatlich 100 Gratis-SMS und das scheinbar kostenlos. Viele Internetnutzer tragen in die Anmeldeformulare dieser Webseiten ihre Daten ein und übersehen dabei die gut versteckten Preisinformationen.

Später erhalten sie Rechnungen und Mahnungen über einmalige oder monatlich fällige Gebühren für den angeblich abgeschlossenen Vertrag. Die Masche ist nicht neu, dennoch fallen immernoch zahlreiche Verbraucher auf diesen Trick herein. Verbraucherschützer raten, nicht zu zahlen und die Drohungen der dubiosen Geschäftemacher ins Leere laufen zu lassen. Schließlich komme es gar nicht zu einem Vertragsverhältnis, das eine Kostenpflicht begründe, sagen sie. Auch habe noch niemals eines der Unternehmen seine Forderung vor Gericht durchsetzen können, wenn es überhaupt ein solches Verfahren riskiere.

Die Sache auszusitzen und nicht auf die Emails und Anschreiben der Abofallen-Betreiber zu reagieren, ist also vermutlich ein guter Rat. Betroffene können aber auch zurückschießen und dem Betreiber mit Fakten Paroli bieten. Zu diesem Zweck stellt die Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt ein Musterschreiben online. Das kann heruntergeladen, von dem Betroffenen zu seinem Zweck verändert, ausgedruckt und an das fordernde Unternehmen gesendet werden kann.

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