Viagra-Bestellungen im Internet – Pillen-Fälscher betrogen um mindestens 18 Millionen Euro

Geld

Manche Internetnutzer bestellen nicht nur in seriösen Internetapotheken Medikamente wie eine Packung Schmerzmittel. Auch mit halbseidenen Versprechen beworbene Schlankheits- und Potenzmittel finden viele Käufer. Ob die Mittel tatsächlich wie gewünscht wirken, ist in den meisten Fällen zu bezweifeln. Fest steht, dass damit viel Geld verdient wird. Laut Informationen der Welt Online wurde nun eine Netzwerk von Verkäufern gefälschter Potenzmittel hochgenommen. Die Staatsanwaltschaft Potsdam soll mehrere Haftbefehle gegen deutsche Betreiber von Internetseiten und deren südeuropäische Hintermänner erlassen haben.

Optisch professionelle Webseiten wurden eingesetzt

Die Beschuldigten verkauften laut des Berichts gefälschte Viagra über Webseiten, die Namen wie viagrasicherbestellen.de, männerapotheke.de und pillendienst.de trugen. Diese Internetseiten bewarben die Betrüger fachmännisch, unter anderem per Affiliate und der Optimierung für die Internetsuche, um möglichst viele potenzielle Kunden zu erreichen. Um den Kunden ein seriöses Bezahlsystem mit deutscher Kontoverbindung vorzugaukeln, schufen sie einfach ihr eigenes und nannten es we-pay.

Insgesamt wickelten sie mehr als 200.000 Bestellungen ab, die aus dem deutschsprachigen Raum eingegangen waren. Die Zahlungen der Kunden wurden in das Ausland weitergeleitet, die Kunden erhielten statt des Potenzmittels nur Plagiate aus Asien, die kaum oder sogar eine gesundheitsschädigende Wirkung hatten. In den letzten zwei Jahren sollen die Betrüger auf diese Art mindestens 18 Millionen Euro erwirtschaftet haben.

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