Smartphones – Steigende Verkaufszahlen und treue Nutzer

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In Deutschland sind derzeit etwa 110 Millionen SIM-Karten aktiviert, gibt der Branchenverband VATM an. Das sind mehr als ein Drittel mehr Mobilfunkanschlüsse als Deutschland Einwohner hat. Viele dieser SIM-Karten stecken in einem Smartphone. Diese Mobilfunkgeräte können im Unterschied zu normalen Handys mit diversen Zusatzprogrammen erweitert werden. Davon gibt es je nach Smartphone-Betriebssystem zahlreiche, alleine für das iPhone sind es eine halbe Millionen sogenannte Apps. Die Smartphones ermöglichen ihren Nutzern neben den Grundfunktionen somit beispielsweise, mobil im Internet zu surfen, zu navigieren, Bankgeschäfte zu erledigen, Wettervorhersagen zu erhalten, zu spielen, Musik zu hören und Videos anzuschauen. Wer einmal ein Smartphone besitzt, würde nur ungerne wieder zu einem gewöhnlichen Handy wechseln. Nur 1,3 Prozent der Nutzer eines Smartphones könnten sich das vorstellen, ergab eine Studie des Marktforschungsinstituts Gfk. Auch würde sich nur rund die Hälfte der bisherigen Handybesitzer wieder ein Standard-Mobiltelefon kaufen. Diese Geräte sind jedoch nahezu gleichmäßig in den Bevölkerungsschichten verteilt. Lediglich 12,5 Prozent der Deutschen besitzen überhaupt kein Mobilfunkgerät und würden sich nur schwer umstimmen lassen, sich eines anzuschaffen. Dabei handelt es sich insbesondere um ältere Menschen und Menschen mit geringen finanziellen Möglichkeiten.

Momentan nutzen etwa 18,2 Prozent der über 14-Jährigen in Deutschland ein Smartphone, insbesondere die jüngeren Menschen und mehr Männer als Frauen. Die Verkaufszahlen steigen schnell. Beispielsweise ist mehr als jedes zweite Mobiltelefon, das der Mobilfunkanbieter T-Mobile verkauft, ein Smartphone. Bei o2 ist sogar nur noch jedes zehnte verkaufte Mobiltelefon ein herkömmliches Handy. Derzeit gilt noch, je höher der Bildungsgrad und das Haushaltseinkommen ist, um so höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass es in diesem Haushalt ein Smartphone gibt.

Haben sich Smartphone-Nutzer erst einmal für ein Smartphone-Betriebssystem und einen Hersteller entschieden, bleiben sie meistens dabei. Sobald das Gerät mit sieben oder mehr Apps auf die persönlichen Bedürfnisse eingerichtet wurde, steigen rund 45 Prozent der deutschen Smartphonenutzer nicht mehr auf eine andere Smartphone-Marke um. Weltweit sind es sogar 70 Prozent der Nutzer, belegt eine Studie der Gfk in Brasilien, China, Frankreich, Deutschland, Japan, Italien, Spanien, Großbritannien und den USA.

Die Kapazitäten der Mobilfunknetze ist dem Datenhunger der modernen Geräte nicht immer gewachsen. Die rasant wachsende Nutzerzahl stellt die Mobilfunknetzbetreiber vor Probleme. Sie können ihre Netze nicht so schnell ausbauen, wie neue Smartphones hinzu kommen. Das führt bislang manchmal zu Engpässen, die Verbindungsprobleme und Gesprächsabbrüche verursachen können. In wenigen Tagen wird der Ansturm auf die Mobilfunknetze sicherlich noch größer. Bei vielen Deutschen liegen in diesem Jahr nämlich Smartphones unter dem Weihnachtsbaum.

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Mobilfunktarife für Smartphones

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