Betrugsversuch – Deutsche Bundesbank warnt für Phishing-Emails

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Durch Phishing entstehen derzeit schätzungsweise etwa 17 Millionen Euro Schaden pro Jahr. Der Begriff Phishing ist ein Kunstwort, das aus den Worten Password und Fishing besteht. Es bezeichnet den Versuch, durch vertrauenswürdiges Auftreten an die Daten eines Opfers zu gelangen. Beispielsweise wird zum Phishing eine Email verwendet, die anscheinend von einer seriösen Stelle verschickt wurde, beispielsweise einem Kreditinstitut. Doch gibt der Empfänger seine Daten preis, nutzen die Täter diese beispielsweise um das Bankkonto des Opfers zu plündern.

Die Deutsche Bundesbank, die Zentralbank der Bundesrepublik Deutschland mit Sitz in
Frankfurt a.M., warnt vor einem Phishingversuch, der mit ihrem Namen durchgeführt wird. Seit dem Wochenende werden Emails verschickt, die angeblich von der Deutschen Bundesbank versendet wurden. Darin heißt es, das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und führende Kreditkartenunternehmen hätten eine Kooperation geschlossen, deren Ziel es sei, den illegalen Handel mit gestohlenen Kreditkarten zu unterbinden. Der Empfänger solle seine Kreditkartendaten deshalb verifizieren. Nicht bestätigte Datensätze würden nach dem 01. Dezember 2011 gesperrt.

Ziel der Email ist es, dass der Empfänger seine Kreditkartendaten auf dem in der Email angegeben Internetportal eingibt. Damit versuchen die Versender, an die Daten ihrer Opfer zu gelangen, um sie für ihre Zwecke nutzen zu können. Die Deutsche Bundesbank betont, dass sie nicht Versender dieser Emails ist und warnt eindringlich davor, auf diese oder ähnliche Emails zu reagieren.

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