Kostenlose Alternative zu SMS – Messaging-Dienste auf dem Smartphone

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Eigentlich ist die SMS, die Kurzmitteilung über den Short Massage Service, ein Nebenprodukt des Mobilfunk. Die höchsten 16 Zeichen lange Nachricht wird über den Signalisierungskanal des Mobilfunkanschlusses verschickt und wurde zunächst kostenlos angeboten. Doch der Dienst wurde schnell sehr erfolgreich und deshalb für die Mobilfunkanbieter zu einem Goldesel. Eine SMS benötigt etwa ein Tausendstel des Datenvolumens, das bei einer Gesprächsminute anfällt. Aufgrund der geringeren zu transportierenden Datenmenge und des zudem geringen technischen Aufwandes bedeutet das hohe Margen für die Anbieter. Die anderen Kanäle, die den Mobilfunkkunden nun mit den modernen Smartphones zur Verfügung stehen, bereitet den Mobilfunkanbietern deshalb Sorgen. Sie befürchten, dass ihr Gewinn mit den SMS drastisch einbrechen könnte. Tatsächlich verwenden viele Smartphonenutzer bereits Messenger-Dienste wie WhatsApp, Skype, Trillian, KakaoTalk oder GoogleTalk. Die bieten mindestens die selbe Funktion, nämlich den Versand von Nachrichten und haben den Vorteil, dass der Nachrichtenversand kostenlos ist, zumindest wenn der Nutzer über einen entsprechenden Mobilfunk-Datentarif verfügt.

Dass die SMS allerdings noch immer einer der meistgenutzten Dienste ist, ermittelte der Mobilfunkdienstleister tyntec anhand einer Studie. Er befragte Ende Januar online 1.000 Verbraucher in Deutschland und Großbritannien und stellte fest, dass neben den Telefonaten für 73 Prozent der deutschen Smartphone-Nutzer die SMS die am häufigsten genutzte Smartphone-Funktion ist.

Während die SMS den meisten Mobilfunkkunden bekannt ist, kennen weniger Nutzer die Möglichkeiten der Messaging-Dienste. In Deutschland sind die Messanger einem Viertel der Nutzer unbekannt, jedoch hätten rund die Hälfte der Nutzer daran Interesse. Die Anzahl der Smartphonenutzer steigt rasch, derzeit verwenden etwa die Hälfte der Mobilfunkkunden eines der modernen Mobiltelefone. Mit steigender Zahl der Anwender und weiterer Akzeptanz der IP-basierten Messanging-Dienste wird die Kommunikation über diese Dienste sicherlich noch weiter zunehmen.

Jedoch werden in Deutschland zugleich auch immer mehr SMS verschickt. In dem letzten Jahr waren es 46 Milliarden SMS, mehr als in den Jahren zuvor. Das ist vermutlich auch der steigenden Anzahl der Mobilfunktarife mit günstigen, zubuchbaren oder bereits enthaltenen SMS-Flatrates zu verdanken. Es ist also denkbar, dass künftig beides erfolgreich sein wird, die Instant Messaging- und die SMS-Dienste.

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