Red+ – Vodafone mit neuen Datentarifen

Vodafone

Vodafone hat seine Red-Tarife neu strukturiert. Wichtigste Änderung: Die Nutzer einer Red+-Hauptkarte können nun bis zu vier Allnet-SIM-Karten hinzubuchen und das Datenvolumen unter diesen Geräten flexibel aufteilen. Alle Karten enthalten eine Allnet-Flat ins deutsche Fest- und Mobilnetz (inkl. SMS/MMS) sowie ein Datenkontingent. Parallel bietet Vodafone zukünftig die UltraCard und die Red Data SIM nicht mehr an, bisherige Kunden können diese jedoch weiter nutzen.

Datenvolumen auf bis zu fünf SIM-Karten verteilen

Grundlage von Red+ ist eine Red GB Hauptkarte. Mit dieser ausgestattet können Nutzer bis zu vier SIM-Karten hinzubuchen, die jeweils 5 Euro statt bisher 10 Euro im Monat kosten. Je nach gewähltem Haupttarif wird das darin enthaltene Datenvolumen auf alle gebuchten Karten individuell aufgeteilt. Dazu kann der Nutzer von jeder SIM-Karte aus das gewünschte Kontingent festlegen. Damit ist es beispielsweise möglich, kurz vor Monatsende unverbrauchtes Datenvolumen auf eine andere Karte zu verteilen oder Kindern eine Obergrenze zu setzen. Optional stehen in den Tarifen gegen Aufpreis weiterhin Smartphones im Bundle zur Verfügung.

Neu ist, dass alle SIM-Karten im LTE-Netz surfen können. Das verspricht eine Geschwindigkeit von bis zu 225 MBit/s. Allerdings gibt es nach wie vor eine Datenautomatik. Dreimal in Folge werden 250 MB Extra-Volumen gegen Aufpreis automatisch kostenpflichtig nachgeladen. Diese Automatik können Kunden jedoch abstellen. Sind alle Datenvolumina verbraucht, drosselt Vodafone die Geschwindigkeit bis Monatsende auf niedrige 32 kBit/s.

Vorteile und Nachteile von Vodafone Red+

Die enorme Flexibilität ist für Nutzer mit vielen Geräten oder für Familien interessant. Trotz allem sind die Kosten hier ggf. höher als bei bis zu fünf individuell passenden Discounttarifen. Dafür bietet Vodafone ein schnelles Netz und eine zentrale Abrechnung und Datenzuteilung. So etwas ist bisher einmalig.

Red+ hat aber weitere Nachteile. Denn Kunden können nun kein individuelles Datenvolumen mehr hinzubuchen. Das heißt: Wer knapp kalkuliert und mit dem Nachbuchen durch die Datenautomatik an die Grenzen stößt, muss sich mit einem quälend langsamen Netz zufriedengeben. Einen echten Haken gibt es bei der Vertragslaufzeit. Alle Zusatzkarten haben separate Laufzeiten, sodass bei Wegfall des Haupttarifs die Zusatzkarten zur reinen Daten-SIM werden, die monatlich 500 MB Datenvolumen für 5 Euro bietet.

Tipp: Bis Jahresende versüßt Vodafone einen Wechsel zu Red+ mit einem Datengeschenk von zusätzlichen 20 GB. Dieses muss allerdings in den ersten beiden Monaten aufgebraucht werden oder verfällt anschließend.

Update 29.02.2016

Urteil – Datenautomatik benachteiligt Kunden

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


neun − 1 =

Die aktuellsten telespiegel Nachrichten
Microsoft Windows – Neues Funktions-Update 1909 verfügbar

Microsoft Windows

Neues Funktions-Update 1909 verfügbar

Seit dem 12. November ist das Funktionsupdate zu Windows 10 Version 1909 verfügbar. Die neue Version 1909 ist per Update-Suche erhältlich. Für eine komplette Neuinstallation des Betriebssystems steht zudem eine ISO-Datei zur Verfügung. […]

Deutsche Telekom – Preselection und Call-by-Call bis 2022 gesichert

Deutsche Telekom

Preselection und Call-by-Call bis 2022 gesichert

Die Deutsche Telekom, VATM und DVTM haben sich gemeinsam auf eine Marktlösung bezüglich Call-by-Call und Preselection geeinigt. Die Telekom wird die Preselection- und Call-by-Call-Möglichkeit gegenüber den Festnetzkunden bis zum 31. Dezember 2022 weiterhin aufrechterhalten. […]