Neutrogena Skin 360 und MaskiD – Hautanalyse und Gesichtspflege durch Smartphone-App

Neutrogena-skin360

Die weltgrößte Fachmesse für Unterhaltungselektronik, die International Consumer Electronics Show (CES), zeigt auch in diesem Jahr zahlreiche Neuheiten. Neben innovativen Autos, Smartphones, Fernsehgeräten und anderen Elektronikartikeln bieten einige Hersteller auch Technikneuheiten, die sicherlich manchen Besucher erstaunen.

Beispielsweise hat der Kosmetikhersteller Neutrogena, eine Tochter des Johnson & Johnson Konzerns, dort im letzten Jahr das Programm „Skin360“ vorgestellt, das ein Smartphone zur Hautanalyse und Produktempfehlung nutzt. Der „Skin Scanner“ ist ein Aufsatz, der auf das iPhone gesteckt wird. Er ist eine Linse, die auf der Kameralinse des Smartphones aufliegt und die Aufnahmen um das 30-fache vergrößert. Zudem sorgen die acht LEDs des Aufsatzes für ausreichende Ausleuchtung.

Untersuchung der Gesichtshaut per App

Dazu gibt es die Skin360-App für das iPhone. Nachdem die Linse über die Gesichtshaut geführt wurde, erstellt die App ein 3-dimensionales Abbild des Gesichtes und analysiert den Zustand der Haut. So sollen Falten, der Feuchtigkeitsgehalt und die Poren der Haut erkannt werden. Der Zustand der Haut kann nach jeder neuen Messung gespeichert werden, sodass Veränderungen in einer Kurve grafisch dargestellt werden. Zudem können die Ergebnisse über die App mit anderen geteilt werden.

Selbstverständliche knüpft „Skin360“ eng an das Produktangebot des Kosmetikherstellers an. Neben Pflegetipps erhalten die Nutzer in der App Kaufempfehlungen für Neutrogena-Produkte. In diesem Jahr stellte das Unternehmen eine Erweiterung vor. Mit „MaskiD“ können sich Nutzer auf der Basis ihrer Messungsergebnisse Gesichtsmasken verkaufen lassen. Die werden individuell an die Form des Gesichtes und den Hautzustand angepasst.

Nur für einige iPhone Modelle erhältlich

Bisher ist „Skin360“ nur für einige iPhones und nicht in Europa erhältlich. In dem US-amerikanischen Neutrogena-Shop ist der „Skin Scanner“ für derzeit rund 60 Dollar zu erwerben. Die Neutrogena Skin360-App gibt es kostenlos in dem App Store von Apple. Wann die ersten „MaskID“-Gesichtsmasken zu bekommen sind, erfahren Interessenten, wenn sie auf der Neutrogena-Webseite ihre Emailadresse hinterlassen.

Bereits im Jahr 1988 hatte der Kosmetikhersteller AVON eine ähnliche Idee. Der „Beauty Vision Computer“ basierte auf einem Toshiba T1000 mit einer 3,5-Zoll-Diskette, auf der sich die Software befand. Mit einem Lichtblitze aussendenden Stab wurde der Farbton der Haut analysiert und zu diesem Hautton passendes MakeUp des Kosmetikherstellers empfohlen. Das Ergebnis und weitere personalisierte Schminktipps konnten mit dem integrierten Drucker ausgedruckt werden.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


zwölf − zwölf =

Die aktuellsten telespiegel Nachrichten
Betrug

Router-Hacking – extreme finanzielle Schäden verhindert

Router-Hacking kann jeden treffen. Die Bundesnetzagentur als zuständige Behörde hat bereits in den ersten drei Januarwochen 2019 eine Reihe von Maßnahmen gegen konkrete Rufnummernbetreiber und Call-by-Call-Anbieter ergriff... mehr
whatsapp

WhatsApp – Verbreitung von Nachrichten wird eingeschränkt

WhatsApp wird die Weiterleitung von Nachrichten für alle User stark beschränken. Die neueste Version des beliebten Messengers erlaubt ab sofort nur noch eine Weiterleitung an maximal 5 Kontakte, statt wie bisher an bis zu 2... mehr
Phishing

Passworthack – 773 Millionen Accountdaten veröffentlicht

Eine riesige Datenmenge von 773 Millionen Zugangsdaten aus E-Mail-Adresse und Passwort - auch aus Deutschland - ist veröffentlicht worden. Alle Internetnutzer sollten ihre Accountdaten prüfen und bei Bedarf neue Passwörter... mehr
Vor den Kopf schlagen

Beschluss – Gigabit-Leitungen in Gebäuden sind zu drosseln

Die Frequenzen von Vectoring-Leitungen in Gebäuden sind nach Meinung der Bundesnetzagentur zu schützen. Dadurch müssen Glasfaseranbieter ihre leistungsstarken Leitungen jedoch drosseln. Der Bundesverband Breko protestiert ... mehr
falle

„Handyvertrags-Agenten“ – Polizei warnt vor Betrüger-Masche

Die Kriminalpolizei warnt vor der Betrüger-Masche „Handyvertrags-Agenten“. Den Opfern wird eine Provision versprochen, wenn sie einen Mobilfunkvertrag abschließen und den Tätern das Smartphone aushändigen. Tatsächlic... mehr
facebook

Facebook – Bundeskartellamt will Like-Button verbieten

Facebook erhebt massenhaft Daten über Plugins, die auf fremden Webseiten installiert sind. Das sieht das Bundeskartellamt als Missbrauch der marktbeherrschenden Stellung an und fordert das Unternehmen auf, dieses zu unterlas... mehr