Betrugsmasche – Paketbenachrichtigungslink verursacht massenhafte SMS

Betrugsmasche – Paketbenachrichtigungslink verursacht massenhafte SMS

Bei mehreren Polizeidienststellen gingen Hinweise auf eine neue Betrugsmasche ein. Mehrere Smartphone-Besitzer erhielten eine SMS mit folgendem oder ähnlichem Text: „Ihr Paket wurde verschickt. Bitte überprüfen und akzeptieren Sie es. http://v…..jxgt.duckdns.org“. Klickten die Empfänger dieser SMS auf den Link, wurde ein Schadsoftware nachgeladen. Wenige Tage später erhielten die Betroffenen dann mehrere hundert Kurznachrichten, die von unterschiedlichen Nummern versendet wurden. Alle Nachrichten enthielten jedoch den gleichen Inhalt mit sehr ähnlichen Links, die alle auf duckdns.org endeten.

Was steckt hinter der SMS?

Hinter der Kurzmitteilung steckt kein echtes Transportunternehmen, sondern vielmehr Betrüger, die es sich zu Nutzen machen, dass während der aktuell immer noch andauernden Corona-Pandemie vermehrt online Päckchen bestellt werden. Aus diesem Grund besteht für die Betrüger eine hohe Chance, dass die SMS an eine Person versendet wird, die gerade wirklich ein Paket erwartet und der Nachricht somit Glauben schenkt.

Die Schadsoftware

Die Schadsoftware, die sich die Betroffenen durch das Öffnen des Links auf ihr Smartphone laden, sorgt dafür, dass eine Fernsteuerung des Geräts möglich ist. Darüber hinaus kann die Software SMS und MMS senden und empfangen. Die Polizei Niedersachsen warnte bereits Anfang Dezember letzten Jahres vor einer ähnlichen Betrugsmasche.

Wie können sich Betroffene verhalten?

Die Polizei warnt ausdrücklich davor, Links zu öffnen, die von einer unbekannten Seite stammen und überraschenderweise zugestellt werden. Doch selbst wenn der Absender bekannt ist, sollten Betroffene auf einem anderen weg, beispielsweise durch ein kurzes Telefongespräch, nachfragen, ob die Versendung des Links beabsichtigt war und was sich hinter dem Link verbirgt. Android-Besitzern wird dringen dazu geraten, die Funktion zu deaktivieren, dass unbekannte Apps installiert werden können. Ist diese Option nicht im Sicherheitsbereich zu finden, kann der Nutzer unter Einstellungen nach „unbek“ suchen. Zudem sollte beim Mobilfunkanbieter dringend eine Drittanbietersperre eingereicht werden.

Was, wenn der Link bereits angeklickt wurde?

Das Smartphone sollte umgehend in den Flugmodus geschaltet werden und der jeweilige Provider sollte über die Schadsoftware informiert werden. Dringend wird dazu geraten, eine Anzeige bei der örtlichen Polizeistelle zu erstatten. Anschließend sollte das Gerät im abgesicherten Modus gestartet werden. Eine Anleitung hierzu, wurde ebenfalls vom Landeskriminalamt Niedersachsen veröffentlicht.

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