
Cloud-Speicher ermöglichen es, Fotos, Dokumente, Videos und andere Dateien kostenlos im Internet zu speichern. Die Daten sind damit nicht nur auf einem Computer oder Smartphone verfügbar, sondern lassen sich von unterschiedlichen Geräten aus abrufen und mit anderen Personen teilen. Zahlreiche Cloud-Dienste bieten dafür kostenlosen Online-Speicherplatz an. Allerdings unterscheiden sich die Anbieter bei Speichergröße, Datenschutz, Funktionen und Einschränkungen erheblich.
Kostenlose Cloud-Speicher im Vergleich
Wer eine kostenlose Cloud sucht, hat die Wahl zwischen zahlreichen Anbietern. Bekannte Dienste wie Google Drive, Microsoft OneDrive und Dropbox sind besonders einfach zu bedienen. Andere Cloud-Anbieter bieten mehr kostenlosen Speicherplatz oder legen besonderen Wert auf Datenschutz und Verschlüsselung.
Die folgende Tabelle zeigt ausgewählte kostenlose Cloud-Dienste und ihre wichtigsten Eigenschaften.
| Cloud-Anbieter | Kostenloser Speicher | Besonderheiten | Geeignet für |
|---|---|---|---|
| MEGA | 20 GB | Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, begrenztes Transfervolumen | Große Dateien, Datenschutz |
| Google Drive | 15 GB | Speicher wird mit Gmail und Google Fotos geteilt | Dokumente, Zusammenarbeit, Android |
| Box | 10 GB | Dateifreigaben, Einschränkungen bei Dateigrößen | Dokumente und Dateiaustausch |
| pCloud | Bis zu 10 GB | Speicher wird teilweise durch Einrichtungsaufgaben freigeschaltet | Fotos und allgemeine Dateien |
| Microsoft OneDrive | 5 GB | Windows-Integration, Microsoft-365-Webanwendungen | Windows und Office-Dokumente |
| Apple iCloud | 5 GB | Integration in iPhone, iPad und Mac | Apple-Geräte, Fotos, Backups |
| Proton Drive | Bis zu 5 GB | Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, Freischaltung des vollen Kontingents erforderlich | Vertrauliche Dateien |
| Dropbox | 2 GB | Einfache Synchronisierung und Dateifreigabe | Dokumente und Zusammenarbeit |
Hinweis: Die Angaben beziehen sich auf die regulären kostenlosen Privatkundentarife (Stand: Oktober 2026). Speichergrößen und Nutzungsbedingungen können sich ändern. Bei einzelnen Anbietern muss zusätzlicher Gratis-Speicher erst freigeschaltet werden. Manche Dienste begrenzen außerdem die übertragbare Datenmenge oder die Anzahl synchronisierter Geräte.
Welche kostenlosen Cloud-Dienste sind empfehlenswert?
Nicht jeder Online-Speicher eignet sich für denselben Zweck. Während einige Cloud-Anbieter möglichst viel kostenlosen Speicherplatz bereitstellen, sind andere besonders eng in Betriebssysteme eingebunden oder bieten zusätzliche Sicherheitsfunktionen.
Google Drive – 15 GB kostenloser Cloud-Speicher
Google Drive gehört zu den bekanntesten Cloud-Diensten. Nutzer eines Google-Kontos erhalten bis zu 15 GB kostenlosen Speicherplatz. Dieser steht allerdings nicht ausschließlich für Google Drive zur Verfügung, sondern wird auch von Gmail und Google Fotos genutzt.
Der Dienst eignet sich besonders für Dokumente, Tabellen, Präsentationen und die gemeinsame Bearbeitung von Dateien. Über den Browser und entsprechende Apps können Nutzer von Windows, macOS, Android und iOS auf ihre Daten zugreifen.
Vorteile: einfache Bedienung, Integration in Google-Dienste und gemeinsame Dokumentenbearbeitung.
Nachteile: Der kostenlose Speicherplatz wird von mehreren Google-Diensten gemeinsam genutzt. Eine standardmäßige Ende-zu-Ende-Verschlüsselung aller gespeicherten Dateien gibt es nicht.
Microsoft OneDrive – kostenlose Cloud für Windows
Microsoft OneDrive bietet Privatkunden 5 GB kostenlosen Cloud-Speicherplatz. Der Dienst ist eng mit Windows verbunden und ermöglicht die Synchronisierung ausgewählter Dateien und Ordner zwischen verschiedenen Geräten.
Auch über den Browser sowie über Apps für Android und iOS ist ein Zugriff möglich. Besonders praktisch ist die Verbindung zu den webbasierten Office-Anwendungen von Microsoft.
Vorteile: gute Integration in Windows, einfache Dateifreigabe und Nutzung von Office-Dokumenten.
Nachteile: Mit 5 GB fällt der kostenlose Speicherplatz vergleichsweise knapp aus.
Dropbox – unkompliziert Dateien speichern und teilen
Dropbox gehört zu den etablierten Cloud-Speicherdiensten. Der kostenlose Tarif Dropbox Basic umfasst 2 GB Speicherplatz.
Die Stärke des Dienstes liegt in der Synchronisierung zwischen verschiedenen Geräten und der einfachen Freigabe von Dateien und Ordnern. Dropbox unterstützt zahlreiche Betriebssysteme und lässt sich sowohl über den Browser als auch über entsprechende Programme und Apps nutzen.
Im kostenlosen Tarif gelten Einschränkungen, beispielsweise bei der Anzahl verknüpfter Geräte. Durch bestimmte Aktionen oder Empfehlungen kann zusätzlicher Speicherplatz hinzukommen.
Vorteile: benutzerfreundlich, gute Synchronisierung und einfache Dateifreigabe.
Nachteile: Wenig kostenloser Speicherplatz und Einschränkungen im Gratis-Tarif.
MEGA – 20 GB kostenloser Speicherplatz
MEGA bietet mit 20 GB vergleichsweise viel kostenlosen Cloud-Speicher. Der Anbieter setzt auf eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung der gespeicherten Inhalte.
Dateien lassen sich über den Browser, Desktop-Anwendungen und mobile Apps hochladen, synchronisieren und teilen.
Zu beachten sind die Begrenzungen des Datentransfers im kostenlosen Tarif. Wer regelmäßig große Datenmengen überträgt, kann dadurch an Grenzen stoßen.
Vorteile: Viel kostenloser Speicherplatz und Verschlüsselung der Inhalte.
Nachteile: eingeschränktes Transfervolumen und zusätzliche Nutzungsbedingungen für kostenlose Konten.
pCloud – bis zu 10 GB kostenloser Online-Speicher
Der Cloud-Anbieter pCloud stellt kostenlosen Online-Speicher bereit. Das maximale Gratis-Kontingent von 10 GB wird nicht unbedingt sofort vergeben. Ein Teil des Speicherplatzes muss durch bestimmte Einrichtungsaufgaben freigeschaltet werden.
Der Dienst bietet Anwendungen für Computer und Smartphones sowie Möglichkeiten zur Dateifreigabe.
Eine clientseitige Verschlüsselung ausgewählter Dateien wird ebenfalls angeboten, gehört aber nicht zum regulären kostenlosen Funktionsumfang.
Vorteile: plattformübergreifende Nutzung und bis zu 10 GB kostenloser Speicher.
Nachteile: Das volle Gratis-Kontingent muss freigeschaltet werden. Zusätzliche Verschlüsselungsfunktionen können kostenpflichtig sein.
Apple iCloud – kostenlose Cloud für iPhone und Mac
Mit Apple iCloud erhalten Nutzer eines Apple-Accounts 5 GB kostenlosen Speicherplatz. Dieser wird unter anderem für Fotos, Dokumente, Gerätesicherungen und weitere iCloud-Daten verwendet.
Besonders komfortabel ist die automatische Synchronisierung zwischen iPhone, iPad und Mac. Auf Dateien kann teilweise auch über den Browser oder Windows zugegriffen werden.
Vorteile: Enge Integration in Apple-Geräte und automatische Synchronisierung.
Nachteile: Das kostenlose Speicherkontingent ist für umfangreiche Fotosammlungen und Gerätesicherungen häufig zu klein. Rein webbasierte Accounts können zusätzlichen Einschränkungen unterliegen.
Proton Drive – kostenloser Cloud-Speicher mit Verschlüsselung
Proton Drive richtet sich besonders an Nutzer, denen Datenschutz und Vertraulichkeit wichtig sind. Der Dienst bietet Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und bis zu 5 GB kostenlosen Speicherplatz.
Das vollständige kostenlose Speicherkontingent kann an Einrichtungsaufgaben gebunden sein. Der Dienst unterstützt die Speicherung und Freigabe von Dateien und lässt sich auf unterschiedlichen Geräten verwenden.
Vorteile: datenschutzorientiertes Angebot und Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.
Nachteile: Vergleichsweise wenig kostenloser Speicherplatz.
Box – kostenlose Online-Festplatte für Dokumente
Der Dienst Box stellt im kostenlosen Privatkundentarif 10 GB Online-Speicher zur Verfügung.
Dateien und Ordner lassen sich im Browser verwalten und mit anderen Personen teilen. Auch Anwendungen für Computer und Smartphones stehen zur Verfügung.
Im kostenlosen Tarif gelten Einschränkungen bei der Größe einzelner Dateien und beim Funktionsumfang.
Vorteile: relativ viel kostenloser Speicher und praktische Freigabefunktionen.
Nachteile: Beschränkungen für einzelne Datei-Uploads und zusätzliche Funktionen.
Kostenlose Cloud für Fotos und Videos
Wer eine kostenlose Cloud für Fotos sucht, sollte nicht ausschließlich auf die Speichergröße achten. Wichtig sind auch automatische Uploads vom Smartphone, die Darstellung von Bildern, Freigabemöglichkeiten und die Verwaltung größerer Fotosammlungen.
Google Fotos und Apple iCloud Fotos bieten eine besonders enge Anbindung an die jeweiligen Smartphone-Betriebssysteme. Allerdings wird der kostenlose Speicherplatz auch für andere Kontodaten verwendet.
Dienste wie MEGA und pCloud eignen sich ebenfalls zum Speichern von Bildern und Videos. Hier steht stärker die allgemeine Dateiverwaltung im Vordergrund.
Für eine größere Fotosammlung kann kostenloser Online-Speicher schnell zu knapp werden. Bereits wenige längere Videos oder hochauflösende Aufnahmen können mehrere Gigabyte beanspruchen.
Auch Amazon bietet mit Amazon Photos einen Fotospeicherdienst an. Dieser ist jedoch nicht mit dem früheren Amazon Drive gleichzusetzen. Amazon Drive wurde zum Ende des Jahres 2023 eingestellt. Die Leistungen von Amazon Photos hängen unter anderem davon ab, ob eine Prime-Mitgliedschaft besteht.
Kostenlose Cloud für Dokumente und mehrere Nutzer
Cloud-Dienste können mehr als nur Dateien speichern. Sie ermöglichen auch die Zusammenarbeit an Dokumenten und den Austausch größerer Dateien.
Für diesen Zweck eignen sich insbesondere Google Drive, Microsoft OneDrive und Dropbox. Dokumente können über Freigabelinks bereitgestellt werden, ohne dass sie als Anhang einer E-Mail verschickt werden müssen.
Dabei unterscheiden sich die Funktionen:
- Dateifreigabe: Andere Personen erhalten Zugriff auf ausgewählte Dateien oder Ordner.
- Gemeinsame Bearbeitung: Mehrere Nutzer können gleichzeitig an Dokumenten arbeiten, sofern der Dienst diese Funktion unterstützt.
- Synchronisierung: Änderungen werden automatisch zwischen verbundenen Geräten abgeglichen.
- Versionsverwaltung: Frühere Dateiversionen können je nach Anbieter und Tarif wiederhergestellt werden.
- Familiennutzung: Dateien und Fotos lassen sich über Freigaben gemeinsam verwenden. Eine gemeinsame Nutzung des Speicherkontingents ist im kostenlosen Tarif jedoch nicht immer möglich.
Wer eine kostenlose Familien-Cloud sucht, sollte prüfen, ob jedes Familienmitglied ein eigenes Benutzerkonto erhält und welche Freigabe- und Zugriffsrechte vorgesehen sind. Ein gemeinsames Passwort für mehrere Personen ist aus Sicherheitsgründen nicht empfehlenswert.
Kostenlose Cloud aus Deutschland – worauf beim Datenschutz achten?
Viele Nutzer bevorzugen einen Cloud-Anbieter mit Serverstandort Deutschland oder innerhalb der Europäischen Union. Hierfür gibt es unter anderem Angebote von GMX und WEB.DE. Auch deutsche Anbieter wie IONOS oder spezialisierte Cloud-Dienstleister stellen Online-Speicher bereit, allerdings nicht zwangsläufig dauerhaft kostenlos.
Die Herkunft des Unternehmens allein sagt noch nicht aus, wo die Daten tatsächlich gespeichert werden. Ebenso wenig garantiert ein Serverstandort in Deutschland automatisch vollständigen Datenschutz.
Bei der Auswahl sollten folgende Fragen berücksichtigt werden:
- In welchem Land werden die Dateien gespeichert und verarbeitet?
- Welche personenbezogenen Daten erhebt der Anbieter?
- Wer kann auf gespeicherte Inhalte zugreifen?
- Werden die Dateien ausschließlich während der Übertragung oder zusätzlich auf dem Server verschlüsselt?
- Ist eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung verfügbar?
- Wie lange bleiben Dateien und Konten bei Inaktivität bestehen?
- Welche Möglichkeiten gibt es, die eigenen Daten vollständig zu exportieren und zu löschen?
Für private Dateien ist neben dem Speicherstandort vor allem das Sicherheitskonzept entscheidend. Unternehmen, die personenbezogene Daten Dritter verarbeiten, müssen zusätzlich die Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) beachten.
Ein kostenloses Cloud-Angebot ist nicht automatisch DSGVO-konform. Entscheidend sind die konkrete Datenverarbeitung, die Vertragsbedingungen und die erforderlichen technischen und organisatorischen Schutzmaßnahmen.
Wie sicher sind kostenlose Cloud-Speicher?
Cloud-Dienste speichern Daten auf fremden Servern. Nutzer müssen deshalb sowohl dem Anbieter als auch dessen Sicherheitsmaßnahmen vertrauen.
Viele Online-Speicher schützen Dateien während der Übertragung und bei der Speicherung durch Verschlüsselung. Das bedeutet allerdings nicht automatisch, dass ausschließlich der Nutzer selbst die Daten entschlüsseln kann.
Bei einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung werden die Inhalte so geschützt, dass der Anbieter im vorgesehenen Sicherheitsmodell keinen Zugriff auf die entschlüsselten Dateien hat. Solche Funktionen bieten beispielsweise MEGA und Proton Drive.
Für die sichere Nutzung einer Cloud sind zusätzliche Maßnahmen sinnvoll:
- Starke Passwörter: Für den Cloud-Zugang sollte ein einzigartiges Passwort verwendet werden.
- Zwei-Faktor-Authentifizierung: Eine zweite Sicherheitsstufe schützt vor unberechtigten Anmeldungen.
- Freigaben kontrollieren: Öffentlich zugängliche Links sollten nur bei Bedarf erstellt und anschließend wieder entfernt werden.
- Vertrauliche Dateien verschlüsseln: Besonders sensible Dokumente können zusätzlich vor dem Hochladen verschlüsselt werden.
- Weitere Sicherung anlegen: Wichtige Daten sollten nicht ausschließlich bei einem Cloud-Anbieter gespeichert werden.
Auch eine Cloud kann von technischen Störungen, Angriffen oder Kontosperrungen betroffen sein. Eine Synchronisierung ersetzt deshalb nicht automatisch eine unabhängige Datensicherung.
Cloud-Speicher kostenlos einrichten – so funktioniert es
Eine kostenlose Cloud lässt sich in wenigen Schritten einrichten. Bei den meisten Anbietern ist dafür lediglich ein Benutzerkonto erforderlich.
- Anbieter auswählen: Speichergröße, Datenschutz, Betriebssysteme und Funktionen vergleichen.
- Kostenlos registrieren: Auf der offiziellen Website des Cloud-Dienstes ein Benutzerkonto anlegen.
- Zugang absichern: Ein sicheres Passwort verwenden und nach Möglichkeit die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren.
- App installieren: Falls gewünscht, die Software für Windows, macOS, Android oder iOS installieren.
- Dateien hochladen: Dokumente, Bilder und andere Dateien über den Browser oder einen synchronisierten Ordner speichern.
- Synchronisierung konfigurieren: Festlegen, welche Dateien auf welchen Geräten verfügbar sein sollen.
Die Nutzung erfolgt entweder direkt über eine Website oder mithilfe spezieller Programme. Bei manchen Diensten wird der Cloud-Speicher wie ein zusätzlicher Ordner auf dem Computer angezeigt.
Für größere Datenmengen ist eine schnelle und stabile Internetverbindung hilfreich. Besonders beim ersten Hochladen umfangreicher Fotosammlungen kann die Übertragung abhängig von der Upload-Geschwindigkeit längere Zeit dauern.
Cloud-Speicher kostenlos oder kostenpflichtig?
Kostenloser Online-Speicher reicht für viele alltägliche Aufgaben aus. Wer hauptsächlich Dokumente, einzelne Fotos oder kleinere Dateien speichert, benötigt möglicherweise keinen kostenpflichtigen Tarif.
Bei umfangreichen Fotosammlungen, Videos oder regelmäßigen Sicherungen ganzer Computer stößt kostenloser Speicher dagegen schnell an Grenzen.
Kostenpflichtige Cloud-Angebote bieten häufig:
- deutlich mehr Speicherplatz, beispielsweise 100 GB, 1 TB oder mehrere Terabyte,
- höhere Übertragungs- und Dateigrößenlimits,
- erweiterte Wiederherstellungs- und Sicherheitsfunktionen,
- mehr Möglichkeiten für die gemeinsame Nutzung,
- zusätzliche Funktionen für Unternehmen und Teams.
Beim Kostenvergleich sollte nicht nur der monatliche Preis berücksichtigt werden. Wichtig sind außerdem Vertragslaufzeit, Kündigungsbedingungen, automatische Verlängerungen und mögliche Einschränkungen beim Datenexport.
Häufige Fragen zu kostenlosen Cloud-Diensten
Welche Cloud ist kostenlos?
Kostenlose Cloud-Speicher bieten unter anderem Google Drive, Microsoft OneDrive, Dropbox, MEGA, pCloud, Box, Apple iCloud und Proton Drive. Die kostenlosen Kontingente und Nutzungsbedingungen unterscheiden sich.
Ist Google Drive kostenlos?
Ja. Ein normales Google-Konto bietet bis zu 15 GB kostenlosen Cloud-Speicherplatz. Dieser wird gemeinsam von Google Drive, Gmail und Google Fotos genutzt. Zusätzlicher Speicherplatz ist kostenpflichtig.
Wo gibt es am meisten kostenlosen Cloud-Speicher?
MEGA bietet regulär 20 GB kostenlosen Speicherplatz. Google Drive stellt 15 GB zur Verfügung. Andere Anbieter vergeben teilweise zusätzliches Speichervolumen für bestimmte Aktionen. Entscheidend ist, ob der Speicher dauerhaft und ohne weitere Bedingungen verfügbar ist.
Gibt es 1 TB Cloud-Speicher kostenlos?
Ein dauerhaft kostenloses Terabyte gehört nicht zum üblichen Angebot etablierter Cloud-Dienste. Zwar werben einzelne Anbieter mit sehr großen Gratis-Kontingenten, jedoch können Einschränkungen bei Dateigrößen, Geschwindigkeit, Werbung, Sicherheit oder Nutzungsdauer bestehen.
Wer 1 TB kostenlosen Cloud-Speicher sucht, sollte deshalb besonders sorgfältig die Geschäftsbedingungen und Datenschutzregelungen prüfen. Für wichtige oder vertrauliche Dateien sind solche Angebote nicht automatisch empfehlenswert.
Gibt es unbegrenzten Cloud-Speicher kostenlos?
Ein seriöses, uneingeschränkt nutzbares und dauerhaft kostenloses Angebot mit unbegrenztem Speicherplatz ist im Privatkundenbereich nicht üblich. Angebote mit dieser Bezeichnung haben häufig besondere Bedingungen oder beschränken bestimmte Funktionen.
Welche kostenlose Cloud eignet sich für Fotos?
Für Android-Nutzer ist Google Fotos eine naheliegende Lösung. Auf iPhones bietet sich Apple iCloud Fotos an. Wer Fotos unabhängig vom Betriebssystem speichern möchte, kann beispielsweise MEGA oder pCloud verwenden.
Kann man Cloud-Speicher ohne Anmeldung nutzen?
Für dauerhaftes Speichern, Synchronisieren und Verwalten von Dateien ist bei den meisten Cloud-Diensten ein Benutzerkonto erforderlich. Einzelne Dienste erlauben das Übertragen oder Teilen von Dateien ohne Registrierung. Das ist jedoch nicht mit einem persönlichen Cloud-Speicher gleichzusetzen.
Kann ich meine eigene Cloud kostenlos erstellen?
Ja. Mit geeigneter Software wie Nextcloud lässt sich ein eigener Cloud-Speicher betreiben. Dafür werden allerdings ein geeigneter Server oder Netzwerkspeicher, ausreichend Speicherplatz sowie eine funktionierende Internetanbindung benötigt.
Die Software kann kostenlos sein, während Hardware, Strom, Internetzugang und Wartung zusätzliche Kosten verursachen. Außerdem ist der Betreiber selbst für Updates, Datensicherung und Sicherheit verantwortlich.
Was ist der Unterschied zwischen Cloud-Speicher und Cloud-Computing?
Cloud-Speicher bezeichnet die Speicherung von Dateien auf Servern, die über das Internet erreichbar sind. Cloud-Computing ist der umfassendere Begriff und schließt auch ausgelagerte Rechenleistung, Software und andere IT-Dienstleistungen ein.
Fazit: Welche kostenlose Cloud ist die beste?
Die beste kostenlose Cloud hängt vom Einsatzzweck ab. Google Drive eignet sich besonders für Nutzer, die mit Google-Diensten arbeiten und gemeinsam Dokumente bearbeiten möchten. OneDrive bietet Vorteile unter Windows, während iCloud besonders gut in das Apple-System eingebunden ist.
Wer möglichst viel kostenlosen Speicherplatz benötigt, findet bei MEGA ein vergleichsweise großzügiges Angebot. Proton Drive ist vor allem für Nutzer interessant, die Wert auf Ende-zu-Ende-Verschlüsselung legen.
Unabhängig vom Anbieter sollten wichtige Dateien zusätzlich gesichert werden. Kostenloser Cloud-Speicher ist eine praktische Ergänzung zur lokalen Speicherung, aber kein vollständiger Ersatz für ein durchdachtes Backup-Konzept.