Neue Prepaidkarte Jamba! SIM – Eher für VielSMSer als für Vieltelefonierer

Vor mehr als einem Jahr begann ein Wandel im Mobilfunk-Markt. Weg von den Tarifen mit unterschiedlichen Preisen für Telefonate hin zu einem Einheitspreis, der deutlich günstiger ist weil der Anbieter teure Zusatzservices und Handy-Subventionierungen spart. Das ist der neue Trend. Und der setzt sich durch. Schon wieder hat ein Anbieter ein neues Prepaid-Angebot nach diesem Schema gestartet. Das richtet sich jedoch wohl vornehmlich an die jüngere Generation der Mobilfunk-Kunden. Insbesondere Jugendliche benutzen ihr Handy seltener für Telefonate und sind somit keine Vieltelefonierer und eher für die Kommunikation per SMS empfänglich. Und diese Kurzmitteilungen sind in dem Tarif der Prepaidkarte von Jamba!, der Jamba! SIM, deutlich günstiger als Telefonate. Während Gespräche in alle nationalen Mobilfunk-Netze und in das deutsche Festnetz rund um die Uhr mit einem Minutenpreis von 30 Cent berechnet werden (gilt nicht für Sonderrufnummern!), kostet der Versand einer SMS an andere nationale Mobilfunk-Anschlüsse lediglich 10 Cent. Das Angebot erinnert sehr an den Prepaid-Tarif von schwarzfunk, der ebenfalls in dem Mobilfunk-Netz von E-Plus realisiert wird, wären da nicht einige andere Gimmicks, die Jamba! mit der Prepaidkarte anbietet.

Zum einen erhält der Käufer die Möglichkeit, sich zehn verschiedene Downloads wie Klingeltöne, Logos und Spiele in dem Jamba!-Portal auszusuchen und auf sein Handy zu laden. Die Inhalte bekommt der Kunde kostenlos, es fallen allerdings Download-Kosten für die Übertragung zum Beispiel per GPRS an. Hat der Nutzer sich die drei Klingeltöne, zwei Spiele und fünf Grafiken heruntergeladen, die in dem Paket mit der Prepaidkarte enthalten sind, muss er für weitere Inhalte wie gewohnt zahlen.

Bisher einzigartig ist die Kombination einer Prepaidkarte (Guthabenkarte) mit einer Handy-Versicherung. Der Jamba! Schutzbrief für das Handy ist ebenfalls inklusive. Es ist ein weltweit geltender Versicherungsschutz für das vorher mit der individuellen IMEI-Nummer identifizierte Handy. Der besteht für den Fall, dass das Mobiltelefon beschädigt wird, herunterfällt oder Feuchtigkeit ausgesetzt wurde. Wird aber zum Beispiel das Handy verloren oder gestohlen, tritt die Versicherung dafür nicht ein. Doch auch wenn ein Fall eintritt, der durch den Jamba! Schutzbrief abgedeckt ist, ist die Deckungssumme in vielen Fällen allenfalls ein Trostpflaster. Bei 20,- € Selbstbeteilung beträgt die nämlich 100,- € je Schadensfall. Dafür wird das Mobiltelefon des Kunden repariert oder er erhält ein Ersatzgerät.

Die Prepaidkarte Jamba! SIM ist für einmalig 19,95 € erhältlich, darin sind 10,- € Startguthaben enthalten, es kommen aber noch 5,- € Versandkosten hinzu. Das Prinzip der Prepaidkarten ist, dass die Nutzung auf Guthabenbasis abgerechnet wird. Das Guthaben kann über E-Plus Free & Easy Cash Cards, per Überweisung, mit der Kreditkarte, in Postfilialen oder auf der Jamba-Webseite aufgeladen werden. Wenn das Guthabenkonto mit einem bestimmten Betrag bestückt wird, erhält der Kunde von Jamba! eine bestimmte Anzahl Freiminute, die jedoch nur für Gespräche mit anderen Jamba! SIM-Nutzern verwendet werden können und auch nur 30 Tage gültig sind.

Die Abrechnung der Gespräche erfolgt in einem 60/1-Takt, also wird die erste Minute eines Gesprächs immer vollständig berechnet, danach erfolgt eine sekundengenaue Abrechnung. Verbindungen zu der eigenen Mailbox sind kostenlos. Selbstverständlich fällt keine monatliche Grundgebühr an und es gibt keine Mindestvertragslaufzeit. Jamba! bietet seine Prepaidkarte ohne ein subventioniertes Handy an, die Karte kann jedoch in jedem Handy benutzt werden, dass nicht an eine andere SIM-Karte gebunden ist. Derzeit ist es nicht möglich, die bisherige Mobilfunk-Rufnummer von einem anderen Anbieter zu Jamba! mitzunehmen (Rufnummernportierung). Das Jamba!-Prepaidangebot ist eine Kooperation mit der E-Plus Service GmbH & Co. KG. Der Mobilfunk-Anschluss wird also über das Mobilfunk-Netz von E-Plus abgewickelt.
Weitere Informationen
Prepaid-Karten (Guthabenkarten) – Vergleich

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