Die Zukunft ist nah – Innovative Services mit T-Mobile und Vodafone

nfc

Es ist für so vieles zu verwenden, das Handy. Es kann als Sekretärin fungieren, zum Zeitvertreib beitragen, Musik abspielen, Fotos aufnehmen, als Statussymbol dienen, man kann damit Nachrichten senden und empfangen, und natürlich telefonieren. Wie stark das Handy bereits in den Alltag vieler Menschen eingebunden ist, wird ersichtlich, wenn man die Nutzer fragt, ob sie sich ein Leben ohne Handy noch vorstellen können. Schwerlich, ist meistens die Antwort. Die Vorteile des kleinen Begleiters sind schließlich zahlreich und es kommen immer neue Nutzungsmöglichkeiten hinzu, die das Leben noch bequemer machen.

Ideen gibt es viele, manche werden von Handy-Herstellern und Mobilfunk-Anbietern umgesetzt. So können sich zum Beispiel Kunden des Mobilfunk-Netzbetreibers T-Mobile bereits seit einigen Wochen per SMS einen Sitzplatz für einen Flug mit der Fluggesellschaft dba reservieren. Kunden, die ein MMS-fähiges Handy besitzen, können sich nun sogar den Weg zu dem Check-in-Schalter sparen. Der Flug wird einfach auf der Internet-Seite der dba gebucht und dabei die Anmeldung für diesen Service erledigt. Etwa drei Stunden vor dem Abflug wird die Bordkarte in Form eines Barcodes per MMS auf das Handy des Kunden geschickt. Dieser Barcode ersetzt die Bordkarte aus Papier und wird einfach an dem Abfluggate eingescannt. Vorerst wird nur Fluggästen von dba auf den Flügen München-Hannover die Zeitersparnis durch diesen Service ermöglicht, weitere Strecken sollen jedoch hinzu kommen.

Auch einigen Kunden des Mobilfunk-Netzbetreibers Vodafone wird die Nutzung von Verkehrsmitteln erleichtert. In Hanau können Fahrgäste ihre Bus-Fahrt zukünftig mit dem Handy bezahlen. Der Handy-Hersteller Nokia bietet ab April das neue Mobilfunkgerät Nokia 3220 an, das spezielle Chips enthält, mit denen die dafür nötigen Daten gespeichert und per Nahfunktechnik übertragen werden können. (Diese sogenannten NFC-Chips sollen zukünftig sogar bereits in die SIM-Karten integriert werden.) Das Gerät wird bei dem Ein- und Ausstieg nahe an ein in dem Bus installiertes Lesegerät gehalten. Die Daten werden in dem Handy gespeichert und können dort aufgerufen werden. Am Monatsende erhält der Nutzer dann die Rechnung samt „Einzelverbindungsnachweis„ von dem Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV). Dieser Service ist jedoch nur die Spitze des Eisbergs, die NFC-Technologie in einem Mobiltelefon soll zukünftig nicht nur in dem öffentlichen Nahverkehr, sondern auch als Ersatz für Kreditkarten oder Gesundheitskarten aus Plastik angewendet werden können.

Weitere Informationen

Discount-Handytarife – Vergleich
Prepaid-Karten (Guthabenkarten) – Vergleich

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