Gegen weiße Flecken – Bundesregierung will Funkfrequenzen vergeben lassen

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Eine flächendeckende Versorgung mit Internetanschlüssen, die eine hohe Bandbreite bieten und das bis zum Jahr 2010, so formulierte die Bundesregierung ihr Ziel. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde eine Strategie beschlossen, die den Ausbau des Breitbandinternets fördern soll. (telespiegel-News vom 20.02.2009) Es gibt nämlich noch einige weiße Flecken auf der DSL-Landkarte. Denn dort, wo zu wenige potenzielle Kunden sind, wurde bisher nur wenig in die Infrastruktur investiert.

Ein flächendeckender Ausbau muss nicht unbedingt flächendeckende Investition in unter der Erde verlegte Kabel bedeuten. Auch über Funkwellen können Daten übertragen werden. Die Mobilfunknetzbetreiber drängten darauf, die durch die Umstellung auf das digitale Radio freigewordenen Funkfrequenzen zu erhalten, um darüber schnelle Internetzugänge anbieten zu können.

Die Bundesregierung gab nun bekannt, den Frequenzbereich zwischen 790 und 862 Megahertz zu diesem Zweck freigegeben zu wollen und hat damit die Möglichkeit für Mobilfunknetzbetreiber geschaffen, auch Kunden in dem dünn besiedelten ländlichen Räumen mit schnellem Internet versorgen zu können. Nachdem das Bundeskabinett sie auf den Weg brachte, muss nun noch der Bundesrat der so genannte Frequenzzuweisungsplan-Verordnung zustimmen. Im Mai soll er darüber entscheiden und fällt diese Entscheidung positiv aus, könnten die die Frequenzen noch in diesem Jahr von der Bundesnetzagentur an die Anbieter vergeben werden.

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