Die deutschen Mobilfunknetze bieten inzwischen vielerorts genügend Bandbreite, um das mobile Internet zum Vergnügen zu machen. Bis zu 7,2 Mbit/s kann die Datenübertragung per UMTS erreichen. Aber auch die weiter verbreitet Bandbreite von maximal 3,6 Mbit/s macht UMTS bereits zu einer DSL-Alternative. Nicht ganz neu, aber erstmals von dem Anbieter der UMTS-Flatrate MoBlack, ist die Idee einer Software, die das Handy sogar zu einem Hotspot machen kann. Dafür muss das Mobiltelefon per UMTS eine Datenverbindung über das Mobilfunknetz aufbauen können. Außerdem muss es WLAN-Funktionalität haben. Darüber können sich andere Geräte, wie Laptops mit dem Handy verbinden und es als WLAN-HotSpot benutzen.
Die von der MBD Mobile Breitbanddienste GmbH angebotene Software namens MoHotSpot ist für Handys mit Symbian-Betriebssystem gemacht. Kunden der UMTS-Datenflatrate von MoBlack, MoobiCent oder MoobiAir erhalten sie kostenlos. Alle anderen Nutzer zahlen derzeit einmalig 12,95 € für das Programm. Später soll es 15,- € kosten. Wenn man bedenkt, dass es den Kauf eines UMTS-Sticks oder anderer Hardware ersparen kann, die sonst für das mobile surfen mit dem Laptop nötig wäre, ist das vergleichsweise günstig.
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